die von Zweymen +

(v. Zwehmen, v. Zweymar)

Stammsitz Zweimen, ö. Merseburg


New Wapenbuch 1605

Seite 160, Nr. 5

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 3023

Genealogische Adels-Historie

3. Teil, Seite 459

Hellbachs Adels-Lexikon

II, 837


»Zwemar, Zweymar, Eine sehr alte adeliche Familie im Stiffte Merseburg, allwo auch deren Stammhaus Zwemar bey Skeuditz gelegen, so aber schon längst an andere Familien gelanget, und heut zu Tage von denen von Stisser besessen wird.  Von Heinrichen von Zweimar ist ein alter Brief de Anno 1288 vorhanden, darinn er Notarius Principis, (des Fürstens Schreiber,) so dazumahl ein ansehnlich Ehren-Amt gewesen, genennet wird.  Nachgehends wird er in einem Privilegio Landgraffs Friedrichs, des freudigen beygenahmt, Anno 1291 der Stadt Freyberg, wegen Zoll- und Geleits-Freyheit, gegeben, Proto-Notarius genennet, s. Horns Sächs. Hand-Bibliotheck p. 585.  Jn folgenden Zeiten findet man von diesem Geschlecht in den Geschichten nichts aufgezeichnet, und mag es sich nur durch fleißige Wirthschafften hervor gethan haben.  Ums Jahr 1691 florirte Melchior Christoph von Zweymar als Herzoglich-Weissenfelsischer Obrist-Lieutenant und Cammer-Juncker, und Anno 1736 verwaltete Christoph von Zweymar die Cammer-Junckers-Charge am Königlich-Pohlnischen und Chur-Sächsischen Hofe.«  (c. 3023, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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