von Zandt

Stammsitz Zandt, sö. Cham


New Wapenbuch 1605

Seiten 86, Nr. 13, 130, Nr. 2

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1859-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 620

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 137


»Zandt.  Katholisch. - Bayerischer Uradel mit den Stammburgen Zant im Regental, Vilstal und Altmühltal, der mit Oudalricus Zant, suevus, auf Schwaben a. d. Sempt 25. Mai 1075 urkundlich (Mon. boica 7 p. 45 [Mon. bened.-burana Nr. 1]) zuerst erscheint. - W. (Stammwappen): In Blau 2 bis zur Mitte des Schildes aufsteigende silberne Spitzen.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.«  (S. 653, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Zandt.  Katholisch. - Bayern. - Ein altes Geschlecht, das in früheren Zeiten lange am Nieder-Rhein, besonders im Düsseldorf’schen, angesessen war und dem Wappen nach wahrscheinlich der uralten Adelsfamilie der Zandte in der Ober-Pfalz entstammt, von wo es mit den Pfalzgrafen nach Düsseldorf gekommen sein dürfte.  Von den Herren Zandt von Merl im Trier’schen ist es jedoch, sowohl dem Ursprung als Wappen nach, gänzlich verschieden.  Der Freiherrenstand des Geschlechts wurde durch Lehnbriefe nachgewiesen und im Königreich Bayern im Jahre 1818 anerkannt. - W.: durch einen silbernen Spitzenschnitt von Blau über Silber getheilt, so daß unten zwei ganze silberne Spitzen, oben eine ganze und zwei halbe blaue Spitzen erscheinen.  Der Helm mit blausilbernen Decken trägt zwei nach der Theilung des Schildes tingirte Büffelshörner.«  (S. 918, Gotha. genealog. Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 9. Jg. 1859)


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