von Wrangel

(v. Wr. af Lindeberg, v. Wr. af Sauß, v. Wr. til Ludenhof,
Wr. von Brehmer, v. Wrangell)


Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 17

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 296

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1924-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1856-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1865-1905

Nederland’s Adelsboek

1904, 1910, 1918


»Wrangel (Wrangell).  Evangelisch und griechisch-katholisch. - Uradel, eines Stammes mit den + wappengleichen baltischen Geschlechtern von Löwenwalde und von Engdes, der als seinen Begründer den dominus Eilardus des um 1240 entstandenen liber census Daniae (vgl. Paul Johansen, Die Estlandliste des liber census Daniae, 1933, S. 775 ff., und Acta Wrangeliana, 1931/I, S. 17ff.) ansieht; seine Herkunft aus Deutschland konnte bisher nicht ermittelt werden.  Auf dem von Eilard in Wierland erworbenen großen Grundbesitz entwickelte sich die Familie bald zu einem der bekanntesten und verbreitetsten Vasallengeschlechter von Estland; dominus Hinricus de Wrangele, auch Vasall des Erzstifts Riga, nennt sich 1277 urkundlich (vgl. Liv-, Est- und Kurländer Urk.-Buch I, Nr. 449) zuerst nach „Uvarangelae“, einem Orte des großen Besitzes, welcher dem Geschlechte den Namen gab. - W.: In Silber ein dreizinniger schwarzer Balken.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der Balken zwischen 2 silbernen Flügeln.«  (S. 622, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)


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