von Wolffersdorff

(v. Wolfersdorff, von Wolfersdorf)

Stammsitz Wolfersdorf, ö. Weida
(eines Stammes mit denen von Ende)


»Wolfersdorff (Wolfersdorf, Wolffersdorff).  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weida, der mit Bruno de Wolfimsdorf, miles, 20. Febr. 1282 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Hans von Wolffersdorff um 1400 beginnt. - W.: In Gold ein springender schwarzer Wolf.  Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein sitzender gekrönter schwarzer Wolf, dessen Krone mit 3 (schwarz, golden, schwarz) Straußenfedern besteckt ist.«  (S. 634, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)


New Wapenbuch 1605

Seite 151, Nr. 6

Theatrum Saxonicum 1608

I, 327

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2950

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 14, 534, 558, 567, 646, 883, 1089; 2. Teil, Seiten 128, 182, 193, 360, 389, 469, 473, 559, 757, 764, 1131, 1175; 3. Teil, Seiten 170, 904, 1159-1175

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

4. Teil, Seiten 90, 91

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 53; III, 2. Abt. Seite 457; VI, 6. Abt. Seite 190

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 598

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 356

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 814

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1867

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 45, 111, 137


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»Wolffersdorff.  Evangelisch. - Sachsen, Preußen, Schwarzburg-Rudolstadt und Nord-Amerika. - Vogtländischer Uradel. - W.: In Gold ein schwarzer Wolf (auch gekrönt und die Krone mit Straußenfedern besteckt).  Auf dem Helme mit schwarz-goldener Decke ein sitzender gekrönter schwarzer Wolf, aus dessen Krone drei Straußenfedern, eine goldene zwischen zwei schwarzen, emporwachsen.«  (S. 897, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»von Wolffersdorff.  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel. - Wappen: In Gold ein schwarzer Wolf (auch gekrönt und die Krone mit Straußenfedern besteckt).  Auf dem Helme mit schwarz-goldener Decke ein sitzender gekrönter schwarzer Wolf, aus dessen Krone drei Straußenfedern, eine silberne zwischen zwei rothen emporwachsen.

Die von Wolffersdorff gehören zu den ältesten Geschlechter Thüringens und nennen sich nach dem gleichnamigen Orte bei Weida im ehemaligen Vogtlande.  Sie waren vormals weit verbreitet und reich begütert.

Otto Ludwig von Wolffersdorff, auf Gröditz &c., Königl. Poln. und Kurfürstl. Sächs. Ober-Hofjägermeister, Direktor und Ober-Inspektor sämmtlicher Flösse, wurde von Sr. D. Friedrich August II., Kurfürsten von Sachsen als Reichs-Vikar, s. d. Dresden 16. August 1741 in den Grafenstand des Heiligen Römischen Reichs erhoben. - Er starb ohne Nachkommenschaft.«  (S. 814, Jahrbuch des Deutschen Adels, 3. Band, 1899)

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»Wolffersdorf (Wolfersdorf).  Der kursächsische Ober-Jägermeister Karl Ludwig von Wolffersdorf wurde s. d. 16. Aug. 1741 im kursächs. Reichsvicariat in den Reichsgrafenstand erhoben. - W.: quadrirt und mit einer zwischen dem dritten und vierten Felde eingeschobenen quer getheilten Spitze, in welcher oben ein Schach von Schwarz und Gold, unten in Grün ein goldenes Jagdhorn erscheint.  1 und 4 in Roth ein silberner Adler; 2 und 3 in Gold ein aufgerichteter natürlicher Wolf (Stammwappen).«  (S. 1103, Gotha. genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 40. Jg. 1867)

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»Was nun den Nahmen und Ursprung dieser vornehmen Familie anlanget;  So haben die alten Teutschen, wie bereits verschiedene mahl auch anderswo gedacht, gemeiniglich von ihren Geschlechtern, entweder demjenigen Ort, so sie erbauet haben und bewohnet, die Benennung bey zu legen pflegen, oder sie haben selbigen von ihren Geburths-Orte angenommen, und kan also wohl seyn, daß sich dergleichen auch mit denen von Wolffersdorff, sonst auch Wilßdorff und Wülffßdorff benennet, ereigenet haben mag; welche entweder von dem alten Stamm-Hausse Wolfferßdorff in Böhmen an der Voigtländischen Gräntze, oder von dem unweit Berga und Ronneburg gelegenen Ritter-Guthe Wolffersdorff den Geschlechts-Nahmen überkommen, oder selbige sind vor undencklichen Zeiten von dieser vornehmen Familie erbauet und also benennet worden, welches wir also an seinem Ort beruhen lassen.  Deroselben hohes Alterthum aber erhellet hieraus, daß An. 932. Ernst von Wolfferßdorff in der Schlacht bey Merseburg wider die Hunnen tapffer gefochten, und so wohl bey dem Kayser Heinrico I. als dem Bayerischen Hertzoge Bertholdo in grossen Gnaden und Ansehen gestanden, Philipp von Wolfferßdorff wurde von itzt gedachten Kayser zum Ober-Aufseher über die Obetritische Wenden gesetzet, ist aber An. 933. von denenselben erschlagen worden.«  (p. 1160, Genealogische Adels-Historie, 3. Teil, 1736)


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