die Wolff von und zur Todenwarth


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1744

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1859-1939


»Todenwarth.  Anton Wolf von und zur Todenwarth ward s. d. 27. Juni 1637 vom Kaiser Ferdinand III. in den RFreiherrenstand erhoben, bei welcher Gelegenheit ihm folgendes Wappen ertheilt wurde.  W.: quadrirt; 1 und 4 in Gold ein aufspringender, natürlicher Wolf mit erhobenem Schweife (Stammwappen); 2 und 3 in Blau zwei silberne Pfähle.  Den Schild zieren zwei goldene Turnierhelme.  Der erste mit blausilbernen Decken ist gekrönt und trägt eine silberne Straußenfeder zwischen zwei blauen; aus dem zweiten nicht gekrönten Helm mit schwarzgoldenen Decken wächst der Wolf hervor. - Kaiser Ferdinand II. erneuerte dem Dr. Johann Ulrich Wolf zur Todenwarth am 26. Sept. 1630 den alten Adel und ertheilte ihm nebst anderen Privilegien für seine Person die Würde eines eques auratus mit dem Rechte, „vergoldete Gürtel, Sporen, Rappiere und Dolche zu tragen“; auch verlieh er demselben das nachfolgende verbesserte Wappen: senkrecht getheilt; vorn das Stammwappen, hinten in Roth auf grünem Dreihügel ein dreizinniger silberner Wartthurm mit zwei offenen schwarzen Fenstern neben einander, in dem offenen schwarzen Thore des Thurmes erscheint ein vorwärts gekehrter silberner Todtenschädel über zwei sich kreuzenden Knochen.  Zwei gekrönte Helme.  Der erste mit rothsilbernen Decken trägt den Wartthurm ohne Hügel; der zweite mit schwarzgoldenen Decken den Wolf wachsend.  (Die Linie Johann Ulrich’s erlosch im siebzehnten Jahrhundert.)«  (S. 828, Gotha. genealog. Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 9. Jg. 1859)


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