die von Wins


Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 788


»von Wins.  Evangelisch. - Alter märkischer Adel.  Wappen: In Blau ein goldener (auch von Roth, Blau und Gold getheilter) Regenbogen, begleitet von drei (2:1) goldenen Sternen.  Auf dem Helme mit blau-goldener Decke ein von einem goldenen Donnerpfeile gespaltener goldener Stern, zwischen zwei, einen oben offenen Ring bildenden, goldenen (auch von Roth, Blau und Gold getheilten) Regenbogen, von denen jeder mit oben drei goldenen und unten mit drei blauen Straußenfedern besteckt ist.

Die Wins*) treten seit dem XIV. Jahrhundert in der Mark Brandenburg auf und betrachten Tumke Wintz, der 1342 urkundlich erwähnt wird, als ihren Ahnherrn. - Sie gehörten im XV. Jahrhundert zum Patriziate der Städte Berlin und Frankfurt a. O. und traten allmälig vollständig in den Landadel über und verbreiteten sich außer in der Mark Brandenburg auch in Pommern und Schlesien. -

*) Vergl. „die Familie von Wins“ von Dr. C. Brecht.  Berlin 1874.«  (S. 788, Jahrbuch des Deutschen Adels, 3. Band 1899)


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