von Wiese

(v. W. und Kaiserswaldau, v. W. u. Geyersperg)


New Wapenbuch 1605

Seiten 60, Nr. 10; 172, Nr. 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1903

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1910-1939

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 137


»Wiese und Kaiserswaldau.  Evangelisch. - (Anscheinend aus Sachsen früh in Schlesien eingewanderter) Uradel, der mit Detrik dominus de Pratis und Andreas filius domini Dedrik, Zeugen in einer Urkunde, in der Herzog Ladislaus von Polen dem Templerorden Crozno schenkt, 1233 urkundlich zuerst erscheint.  Die Namensform wechselt zwischen (latein.) de Prato, de Pratis und Wyse, Wehse, von der Wysa und von Wiese mit Beinamen wie von Geyersperg, Wangotha (Dorf im Fürstentum Liegnitz) u. a. - W.: In Blau ein von Rot und Silber in zwei Reihen (zwölfmal) geschachter Schrägrechtsbalken.  Auf dem Helm mit blau-roten Decken drei (rot-weiß-blaue) Straußenfedern.  (Das W. ist von einzelnen Gliedern und Zweigen der Familie zeitweise anders geführt worden; so findet sich der Schrägbalken häufig nicht in Rechtecken, sondern in Rauten geschacht.«  (S. 810, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 11. Jg. 1910)


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