von der Wenge +

(von Wenge-Wulffen)

(eines Stammes mit denen von Lambsdorff)


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1918

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1900-1922 (Wulffen)

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 137


»Wenge.  Unter diesem Namen erloschen.  Katholisch. - Westfälischer Uradel, der, ursprünglich nach seinem Sitze im Kirchspiel Unna „van dem Velthuse“ geheißen, sich frühzeitig nach dem Sitze Wenge im Kirchspiel Curl „van der Wenge“ nannte und unter diesem Namen mit Engelbert van der Weynghe 1308 urkundlich (vgl. Schaten, Annales Paderb. LXII, S. 216, und Fahne, Die Herren und Freiherren von Hövel, Band I, Abt. 2, S. 197ff.) zuerst erscheint.  Ein anderer Zweig, der von dem Hofe Lambstorpe im Kirchspiel Curl den Namen Lamestorp (Lambsdorff) angenommen hatte, blüht noch unter dem Namen „Freiherr von der Wenge, Graf von Lambsdorff“ (vgl. Gräfl. Taschenbuch). - W.: In Silber ein schwarzer Wartturm mit offenem Tor und spitzem, mit einem Kreuze besetztem Dache.  Auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helme mit schwarz-silberner Decke der Wartturm zwischen offenem, rechts silbernem, links schwarzem Fluge.«  (S. 929, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 19. Jg. 1918)


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