von Trott zu Solz

(v. Tr. zu Solz)

(eines Stammes mit denen von Trotta gen. Treyden)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 1186

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 281

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 632

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1898-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 66, 111


»Trott zu Solz.  Evangelisch und katholisch. - Hessischer Uradel, der mit Ritter Hermann Trott, Ritter, Burgmann auf der Reichsburg Boineburg, 1253 urkundlich (Staatsarchiv in Marburg) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt. - Kaiserliche Wappenvereinigung mit dem der dem Uradel des Saalkreises angehörenden von Trotha (anderen Stammes) Prag 28. Febr. 1586. - W. a) (Stammwappen): in Blau ein von Rot und Silber geschachter Sparren.  Auf dem mit einer hermelingestulpten roten Mütze besetzten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, mit roten und silbernen Herzen besäter schwarzer Flug; b) (1586): Geviert: 1 und 4 wie Stammwappen, 2 und 3 in Gold auf grünem Dreiberge ein schwarzer Rabe mit goldenem Reif im Schnabel (v. Trotha).  2 Helme; rechts wie Stammhelm, auf dem linken gekrönten mit schwarz-goldenen Decken ein sitzender silberner Wolf (v. Trotha).«  (S. 553, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Trott.  Evangelisch und katholisch. - Hessischer Uradel, der mit Ritter Hermann Trott, Burgmann auf der Reichsburg Boineburg 1253 urkundlich (Staatsarchiv in Marburg) zuerst erscheint und mit ihm auch die Stammreihe beginnt.  Kaiserliche Wappenvereinigung mit dem Wappen der dem Uradel des Saalkreises angehörenden von Trotha (anderen Stammes) Prag 28. Febr. 1586; Reichsfreiherr Königshof 3. Mai 1778 (für Adolf Friedrich Rudolf Joseph von Trott). - W. (1778): Geviert; 1 und 4 (Stammwappen) in Blau ein von Silber und Rot in 2 Reihen geschachter Sparren, 2 und 3 in Gold auf grünem Dreiberg ein Rabe mit goldenem Ring im Schnabel.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein offener, mit silbernen Herzen besäter schwarzer Flug, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken einwärts gekehrt ein sitzender silberner Fuchs.«  (S. 528, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Trott zu Solz.  Evangelisch und katholisch. - Preußen. - Hessischer Uradel, der mit Hermann Trott, Ritter, Burgmann auf der Boineburg, 1261 zuerst genannt wird.  Kaiserliche Genehmigung zur Vereinigung des Wappens mit demjenigen der von Trotha d. d. Prag 28. Febr. 1586. - W.: In Blau ein von Rot und Silber geschachter Sparren.  Auf dem mit einer Hermelin-gestülpten roten Mütze gekrönten Helme mit rot-silberner Decke ein offener, mit roten und silbernen Herzen besäter schwarzer Flug.«  (S. 815, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Trott, Trotte, Trotta (in Blau eine weisse Lilie und unter derselben ein rothes Herz).  Altes, brandenburgisches, auch in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Meklenburg begütertes Adelsgeschlecht, welches 1587 mit denen v. Trott in Hessen und Trotha im Magdeburgischen eine Erbverbrüderung schloss und welchem Kurfürst Johann Georg im genannten Jahre die gesamte Hand ertheilte. - Friedrich von Trotte, angeblich aus dem Hause Soltz in Hessen, war Feldmarschall in Ungarn und stand auch von 1531-36 in Kurbrandenburgischen Diensten.  Der Sohn desselben, Adam, gest. 1572 war Reichsfeldmarschall und Kurbrandenburgischer Oberhofmarschall und desgleichen auch des Letzteren Sohn Adam (II.), gest. 1587, Brandenburgischer Oberhofmarschall. - Georg Friedrich v. Trotte starb 1660 als kurbrandenburg. General-Major u. Gouverneur von Peitz und später, 1730, ist der alte Stamm mit Friedrich Wedige v. Trott, Herrn auf Badingen, Bredereiche, Himmelpforth, Mildenberg, Ruthenberg, Stegelitz, Storkow und Alt- u. Neu-Thymen, sämmtlich unweit Templin, erloschen.«  (S. 281, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 9. Band, 1870)


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