von Thun


Genealogisch-historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2562

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 293

Genealogien und beziehungsweise Familienstiftungen Pommerscher, besonders ritterschaftlicher Familien, 1842

I, 69

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 211

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1902-1939


»Thun.  Lutherisch und katholisch. - Lüneburgischer Uradel, der mit Ulrich von Tun, + 1291 (Orig. im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Heinrich von Thun, 1318, Herrn auf Schlemmin usw., Marschall und Rat Witzlaw’s IV. von Rügen. - W.: In Blau 3 goldene Querströme.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken eine blaue Pyramide, besteckt mit einem aufwärts gerichteten silbernen Halbmonde.«  (S. 548, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Thun.  Lutherisch. - Preußen (Schlesien). - Lüneburgischer Uradel, der Anfang des XIV. Jahrhunderts in Pommern erscheint und mit Heinrich von Thun, Herrn auf Schlemmin, Ritter 1318 zuerst urkundlich erwähnt wird. - W.: In Blau drei goldene Querströme.  Auf dem gekrönten Helme eine blaue Pyramide, besteckt mit einem aufwärts gerichteten silbernen Halbmonde.«  (S. 827, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 3. Jg. 1902)

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»Thun,  Eine alte adeliche Familie im Schwedischen Vor-Pommern, auf den Gütern Schlemmin, Tribolum und Plennin anseßig, gleich wie im Hertzogthum Mecklenburg sie ihren alten Stammsitz Borchfelde im Amte Stavenhagen und im Amte Ribbenitz einige Güter gehabt.  Es ist daraus entsprossen, Johannes von Thun, der in der Jugend sich im Kriege hervor gethan, von Anno 1504 aber bis Anno 1508 Bischoff zu Schwerin gewesen, und löblich regieret hat, wie Krantzius in seiner Metropoli ihm das Zeugniß giebt.  Uibrigens ist dieses Geschlecht von den Grafen von Thun, von welchen zuvor gesaget worden, gäntzlich unterschieden.  Index Nobil. Megapolit. p. 62.«  (c. 2562, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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