die von Thumbshirn +


New Wapenbuch 1605

Seite 158, Nr. 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1730; 2. Teil, Spalte 1156

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 988-998; 2. Teil, Seiten 316, 740, 780; 3. Teil, Seiten 210, 904, 1141

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 871

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 210

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 331


»Thumbshirn.  Jm ersten und vierten silbernen Felde des gevierteten Schildes zwey rothe Balken; im zweyten schwarzen Felde einen linksgekehrten, bis an die Knie aufwachsenden, roth bekleideten Türken, mit einem rothen mit Silber aufgeschlagenen Bund bedeckt.  Er setzt die rechte Hand in die Seite, mit der linken hält er einen oberwärts mit der Spitze nach der rechten Seite gekehrten drohenden Säbel.  Jm dritten schwarzen Felde eine, auf einem dreyhügeligen grünen Berg stehende, mit einem langen rothen Tallar bekleidete Person, von einem goldenen Andreaskreuz überlegt.  Auf dem gekrönten Helm den Türken mit dem Säbel, wie im zweyten Felde, zwischen einem Adlersflug, dessen rechter Flügel silbern, mit den zwey rothen Balken; der linke schwarz, mit dem goldenen Andreaskreuz belegt ist.  Helmdecken rechts roth und schwarz, links golden und blau.  Stammbaum.

Fürstens W. B. 1. Th. S. 158. n. 9. Thomshirn, woselbst der Bund wahrscheinlich golden seyn soll, und der Berg golden tingiret ist.  Edit: von 1696.  Dieses Sächsische Geschlecht soll in diesem Seculo ausgestorben seyn.«  (Nr. 871, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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