die von Thüngen

Stammsitz Thüngen, sö. Karlstadt


New Wapenbuch 1605

Seite 100, Nr. 2

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 16, Nr. 7

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1849-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1872, 990

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 17

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 13, 44, 80, 107, 131


»Thüngen.  Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, der mit „Carl ac filius ejus Eylhard de Dungethi“ 5. Febr. 1100 urkundlich (abgedr. in den Neuen Mitteilungen des thüring.-sächs. Geschichtsvereins in Halle, Band X, Heft 1, S. 129, aus einem Kopialbuch im Landesarchiv zu Bernburg) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Dietz, miles, 1286, beginnt; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, zugehörig. - Der größte Teil des Besitzes ist seit alters in der Familie.  Auch ist das Stammgut, der Sodenberg bei Hammelburg, nach fast 200jährigem Rechtsstreit mit der Universität Würzburg durch Vergleich vom 30. Aug. 1873 wieder an das Geschlecht gekommen.  Gemeinsamer Besitz beider Linien: Der Basaltbruch auf dem Sodenberg (23,644 ha) bei Hammelburg. - W. (Stammwappen): In Silber ein roter Balken, belegt mit 3 gewellten goldenen Pfählen.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein der Rumpf eines graubärtigen Mannes in rotem Kleid mit silbernem Halsumschlag, bedeckt mit silbern-gestulpter, auf der Spitze und an beiden Seiten mit Hahnenfedern besteckter roter Haube.«  (S. 518, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)


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