von Tettau

Stammsitz Tettau, s. Lauchhammer
(eines Wappens mit den Kinsky zu Wchinitz)


New Wapenbuch 1605

Seiten 28, Nr. 7; 164, Nr. 8

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 677, 808; 2. Teil, Seiten 271, 480, 482, 729; 3. Teil, Seiten 114, 469, 577, 1053-1106

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2533; 2. Teil, Spalten 1142, 1145

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 327

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 569

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1867-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 15, 21, 65, 118, 132


»Tettau.  Evangelisch. - Uradel, der seiner Überlieferung nach aus Böhmen stammt und mit Andreas de Thetow, miles, 1237 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Albrecht von Tettau, Herrn auf Briesen und Krane, vor 1400 beginnt.  Das Geschlecht hat sich früh in der Oberlausitz, im Meißnischen, Sächsischen und in Böhmen verbreitet, wo es Ende des 16. Jahrhunderts mit den Kinsky von Wchinitz eine Erbverbrüderung schloß.  Ein Zweig hatte sich im 14. und 15. Jahrhundert nach dem Ordenslande Preußen gewandt, wo Eberhard von Tettau den Stamm fortpflanzte. - Preußische Genehmigung zur ferneren Führung des Freiherrentitels Baden-Baden 28. Aug. 1865 (für Wilhelm, Alfred, Hugo und Karl Freiherren von Tettau). -

W. (seit Ende des 16. Jahrh.): In Rot 3 aus dem linken Schildesrande wachsende silberne Wolfszähne.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, rechts roter und links silberner Flug.«  (S. 514, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

#

»Tettau.  Evangelisch. - Preußen. - Oberlausitzer Uradel, der sich nach dem gleichnamigen Orte bei Hoyerswerda nennt und sich früh im Meißnischen, Sächsischen und auch in Böhmen verbreitet, wo er Ende des 16. Jahrhunderts mit den Kinsky von Wchinitz eine Erbverbrüderung schloß, auf Grund deren er auch die silbernen Spitzen seines Wappens in Wolfszähne verwandelte, sich im XIV. und XV. Jahrhundert nach dem Ordenslande Preußen gewandt hat, wo Eberhard von Tettau den Stamm fortpflanzte. - W.: Von Rot über Silber mit drei Spitzen geteilt (seit Ende des XVI. Jahrhunderts: in Rot drei aus dem linken Schildesrande wachsende silberne Wolfszähne).  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein offener vorn roter und hinten silberner Flug.«  (S. 800, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


zurück