von Taube


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2521; 2. Teil, Spalte 1138

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 156; 2. Teil, Seiten 277, 1071, 1135-1166; 3. Teil, Seite 1174

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 3, Nr. 7

Wappenbuch des gesammten Adels des Königreichs Bayern

XVII, 13

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1856-1920

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1857-1902

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 140

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 323


»Taube.  Das Geschlecht (ehemals Tuve, auch Duve) soll um 1221 aus Westfalen nach Estland gekommen sein.  Urkundlich tritt dasselbe 1373 in den Landen „Harrien und Wierland“ auf, im Stift Dorpat seit 1378, im Stift Oesel-Wiek seit 1383 und im Erzstift Riga seit der 1. Hälfte des XV. Jahrhunderts.  In diesem und dem folgenden Jahrhundert teilt es sich in mehrere Linien; der nach Sachsen gekommene Zweig stammt aus dem estländischen Stammhause „Maart-Hallinap“; Reichsfreiherr mit Wappenbesserung d. d. Wien 19. Juni 1638 (für die Brüder Claus, Dietrich und Reinhardt sowie den einzigen Sohn des + ältesten Bruders Hans, Johann Georg). - W.: Geviert, mit goldenem Herzschild, darin ein entwurzelter Baumstumpf, mit beiderseits abhängendem grünen Blatt (Stammwappen).  1 und 4 in Schwarz ein gekrönter, zweischwänziger, rot-bezungter goldener Löwe; 2 und 3 in Silber 3 (2, 1) gold-besamte rote Rosen.  2 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken.  Auf dem rechten ein flugbereiter, gekrönter, rot-bezungter schwarzer Adler; auf dem linken ein Pfauenwedel zwischen 2 gestümmelten Ästen, je auswärts mit abhängendem grünen Blatt.«  (S. 846, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 70. Jg. 1920)

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»Taube.  Erloschen.  Lutherisch. - Württemberg. - Schwedischer Freiherr „af Kuddinge“ 17. Juli 1675; schwedischer Graf 17. April 1719.«  (S. 875, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 75. Jg. 1902)


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