von Sydow


Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 49

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 513

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 131


»Sydow.  Evangelisch und katholisch. - Märkischer Uradel, dessen Stammhaus wahrscheinlich Sydow in der Altmark ist und der den 1259 (s. Meckl. Urk.-Buch II, S. 131, Nr. 833, und Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. II b, S. 5, Nr. 2190) erwähnten Henricus de Sidow, marescalcus des Markgrafen Otto von Brandenburg, als seinen Stammvater betrachtet.  Der genealogische Zusammenhang der 4 Linien steht nicht genau fest. - W.: In Silber ein schwarzer Schild, belegt mit 3 ins Schächerkreuz gestellten silbernen Nägeln, deren schwarze Köpfe in den Hauptschild hineinragen (ursprünglich bis Mitte des 15. Jahrh. ein Schild mit einfacher oder doppelter Umrandung).  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken eine grüne Distelstaude mit (bei den neumärkischen Linien) 2, (bei den pommerschen Linien) 3 roten Blüten.«  (S. 531, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Sydow.  Evangelisch und katholisch. - Preußen, Baden, Mecklenburg, Elsaß, Hamburg und die Schweiz. - Neumärkischer Uradel, dessen Stammsitz wahrscheinlich der gleichnamige Ort bei Köslin ist und der Heinrich von Sydow, Ritter, Marschall des Markgrafen Otto von Brandenburg, 1259 als Zeuge erwähnt, als seinen Ahnherrn betrachtet. - W.: In Silber ein schwarzer Schild, belegt mit drei ins Schächerkreuz gestellten silbernen Nägeln, deren schwarze Köpfe in den Hauptschild hineinragen.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke eine grüne Distelstaude mit zwei (bei den neumärkischen Linien) bzw. drei (bei den pommerschen Linien) roten Blüten.«  (S. 788, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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