von Stryk


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1933-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 131


»Stryk.  Lutherisch und katholisch. - Westfälischer Uradel, der mit Hinricus advocatus de Elsepe 1276-1300 urkundlich (s. Westfäl. Urk.-Buch VII Nr. 1571, 2333 u. 2414) zuerst erscheint.  Die Annahme des Zunamens Stryk (Striek, Streich) seit etwa 1400 bedeutet einen genealogischen Zusammenhang mit den westfälischen Stric oder Stryk, die mit den Brüdern Johannes Conradus et Rotscherus dicti Stric 1249 zuerst erscheinen.  Die Stammreihe beginnt mit Wilhelm Voget, anders genannt Striek 1425-61. - Livländisches Indigenat 1745 unter Nr. 52. - Besitz: Der aus 24 Rittergütern in Livland bestehende Besitz der Familie (80000 ha) ist durch estnisches Gesetz vom 10. Okt. 1919 restlos enteignet worden. - W. a) Ursprünglich: Von Blau und Silber gespalten.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Wappenschild mit verwechselten Farben zwischen 2 Federn in entgegengesetzten Farben.  b) Gegenwärtig: Von Blau und Silber gespalten, rechts ein linksgekehrter silberner Halbmond (seit etwa 1700), links 9 (4, 3, 2) blaue Tropfen (seit etwa 1625).  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Wappenschild mit verwechselten Feldern zwischen 2 blau-silbernen Federn.«  (S. 523, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)


zurück