von Stromberg

(von Stromburg gen. v. Str.)


Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 91

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1911-1930

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1934-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 131


»Stromburg gen. Stromberg.  Evangelisch und russisch-orthodox. - Münsterlänischer Uradel, der sich als Ministerialgeschlecht nach der Burg Stromberg (dem Sitze der Burggrafen gleichen Namens) nannte und mit Meinhardus de Stromberg 1194 und Heinricus de Stromberg 25. Okt. 1264 urkundlich (Urk. d. Klosters Escherde Nr. 1 und 44 im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint, 1379 im Kirchspiel Aken begütert war und frühzeitig nach den Ostseeprovinzen kam.  Die Stammreihe beginnt mit Johann Heinrich von Stromberg, + vor 1665, Herrn auf Bresilgen. - Russische Anerkennung des Baronstitels durch Ukas des dirig. Senats 3. April 1862 (für das Gesamtgeschlecht); Aufnahme des Gesamtgeschlechts in das Freiherrliche Taschenbuch als „Adelsmatrikel“ genehmigt laut Beschluß der Abt. für adelsrechtliche Fragen Berlin 20. Okt. 1931 bzw. 6. Dez. 1932. - W.: Über silbernem Schildesfuß, darin 2 blaue Querströme, in Silber auf 4 roten Bergen ein schreitender rot-bezungter roter Löwe, der mit den Hinterfüßen auf der Spitze von zwei Bergen, mit der vorderen Rechten auf dem vordersten Berge steht und die Linke hochhebt.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener rot-blauer Flug.«  (S. 508, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Stromberg.  Evangelisch. - Münstersches Ministerialgeschlecht, das sich nach der Burg Stromberg (dem Sitze der zum hohen Adel gehörigen Burggrafen gleichen Namens) nannte und mit Meinhardus de Stromberg 1194 und Heinricus de Stromberg 25. Okt. 1264 urkundlich zuerst erscheint, 1379 im Kirchspiel Aken begütert war, frühzeitig nach den Ostseeprovinzen ging und dort mit Slawemoyssen und Allenmoyssen belehnt wurde. - W.: In silbernem Schildesfuß zwei blaue Querströme, darüber auf vier roten Bergen ein rotbezungter, roter Löwe, der mit den Hinterfüßen auf der Spitze von zwei Bergen, mit der vorderen Rechten auf dem vordersten Berge steht und die Linke hochhebt. - Die Familie hat den russischen Baronstitel zugestanden erhalten 3. April 1862.«  (S. 688, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 12. Jg. 1911)


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