von Strantz

Stammsitz Döllstädt, s. Tennstedt
(eines Stammes mit den Burggrafen von Leisnig)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 1115

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 2. Abt. Seite 398

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 76

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 480

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1939


»Strantz.  Evangelisch. - Die als edelfreies thüringisches Geschlecht beurkundeten Tüllstedt gen. Strantz mit dem Stammsitz Tüllstädt, das heutige Döllstedt bei Gräfentonna, beginnen mit Ekkehard von Tüllstadt 1120 die ununterbrochene Stammreihe und nehmen mit Hermann, Burggrafen zu Leisnig, 1210 den Beinamen Strantz an.  Das (im 9. bzw. 10. Jahrh. vermutlich bereits erwähnte) Geschlecht, das bedeutenden Grundbesitz bis Franken und Meißen und sieben Burgen besaß, erlosch Ende des 14. Jahrhunderts in der Stammheimat.  Die märkische Linie, deren Zusammenhang mit dem edelfreien thüringischen Geschlecht nach neueren Forschungen (u. a. von Prof. Dr. Armin Tille, Staatsarchivdir. i. R.) als erwiesen angesehen wird, beginnt mit Hermann Strantz, 1325, urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Frankfurt a. O., abgedr. bei Riedel, Nov. cod. dipl. Brandenb. I, 23, Nr. 27). - W. (märkisches): In Silber ein gold-gekrönter schwarzer Löwe.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz, silbern, schwarz) Straußenfedern.«  (S. 530, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Strantz.  Evangelisch. - Preußen (Brandenburg und Pommern). - Kurmärkischer Uradel, seiner Überlieferung nach ein Zweig des thüringischen Dynasten-Geschlechts der Strantz von Tüllstedt (Döllstedt bei Langensalza), der seit Anfang des XIV. Jahrhunderts in der Kurmark Brandenburg auftritt, wo er Sieversdorf, Petersdorf und Petershagen im Lande Lebus bis Ende des vorigen Jahrhunderts besessen hat.  Mit Hermann Strantz von Lebus, 1325-1333, Ritter, Burggesessener und Herr mehrerer Schlösser im Lande Lebus, beginnt die Stammreihe. - W.: In Silber ein gekrönter schwarzer Löwe.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke drei Straußenfedern, eine silberne zwischen zwei schwarzen.«  (S. 781, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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