von Stempel


New Wapenbuch 1605

Seite 188, Nr. 15

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

IX, 10

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1911-1938

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1934-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 131


»Stempel.  Evangelisch und russisch-orthodox. - Westfälischer Uradel des Fürstentums Osnabrück, der mit Thidericus Stempel et filius ejus Johannes 1203 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv in Osnabrück) zuerst erscheint und mit Otto von Stempel, 1620, 1634, Herrn auf Groß- und Klein-Elsken, die Stammreihe beginnt.  Das Geschlecht kam mit dem Deutschen Orden nach Pommern, Preußen und den Ostseeprovinzen; in der Stammheimat um 1670 erloschen. - Russische Anerkennung des Barontitels durch Ukas des dirigierenden Senates vom 10. Juni 1853 und 28. Febr. 1862 (für die kurländ. Familienzweige); Aufnahme derselben in das Freiherrliche Taschenbuch als „Adelsmatrikel“ genehmigt laut Beschluß der Abt. für adelsrechtliche Fragen Berlin 20. Okt. 1931 bzw. 6. Dez. 1932. - W.: In Silber ein roter Stempel.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein offener, mit dem Schildbild belegter silberner Flug.«  (S. 501, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Stempel.  Evangelisch und russisch-orthodox. - Westfälischer Uradel des Fürstentums Osnabrück; der mit Thidericus Stempel et filius ejus Johannes 1203 urkundlich (Urkunde im Königl. Staatsarchiv in Osnabrück) zuerst erscheint, mit dem deutschen Orden nach Pommern, Preußen und den Ostseeprovinzen kam und in der Stammheimat um das Jahr 1670 erlosch; russische Anerkennung des Baronstitels durch Ukas des dirigierenden Senates 3. April 1862. - W.: In Silber ein mittelalterlicher Siegelstempel.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, mit der Schildfigur belegter Flug.«  (S. 671, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 12. Jg. 1911)


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