die von Staffhorst +


New Wapenbuch 1605

Seite 189, Nr. 15

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seite 1209

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 30, Nr. 11

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 821

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 21

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 131


»Staffhorst.  An dem Haselhorstschen Epitaphio in der St. Michaelis-Kirche zu Lüneburg findet sich dieses Wapen, nemlich ein silbernes Feld mit einem blauen Balken, auf welchem drey grüne Kleeblätter neben einander liegen.  Auf dem Helm ist über einem Wulst ein breites blaues gemeines Kreuz aufgerichtet, das in der Mitte mit einem Kleeblatte belegt, an jeder der drey den Helm nicht berührenden Enden mit drey Pfauenfedern besteckt ist.  Helmdecken silbern und blau.  Jetzt wird dieses Wapen etwas verändert geführet, denn nach einem aus der Familie mir zugekommenen gemahlten Wapen sind die auf dem Balken liegende Kleeblätter silbern, und ihre kurze Stiele nach der Linken gekrümmet.  Auf dem Helm ruhet über einem Wulst ein rothes faconirtes Kreuz, an jeden der drey sichtbaren Enden mit drey Pfauenfedern besteckt, in der Mitte aber mit einem runden blauen Schirmbrett belegt, auf welchem ein silbernes Kleeblatt zu sehen.  Dieses ist ohnstreitig zuverläßig.  Wann aber Fürstens W. B. 1. Th. S. 189. n. 15. (in der Siebmacherschen Edition steht aus Jrrthum Streithorst) den Balken grün, die Kleeblätter golden, auf dem Helm ein von vier Pfauenfedern zusammengesetztes und mit einem goldenen Kleeblatt belegtes gemeines Kreuz, dazu grüne und silberne Helmdecken abbildet, ein Stammbaum auch, vermuthlich weil Fürstens Tinkturen unrecht verstanden worden, einen goldenen Balken und grüne Kleeblätter, auf dem Helm ein Kreuz von goldenen Pfauenfedern mit einem grünen Kleeblatte belegt, desgleichen goldene und silberne Helmdecken zum Wapen dieses Geschlechts aufführet; so entstehet dadurch ein neuer Beweis was für ein Einfluß, die aus Fürstens W. B. unrichtig abgenommene, oder in selbigem unrecht angezeigte Wapen, bey Aufschwörungen haben können.

Dieses alte Geschlecht ist sowol im Fürstenthum Lüneburg als der Grafschaft Hoya ansehnlich begütert.«  (Nr. 821, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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