die von Sperling +


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2373

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 813


»Sperling.  Jm blauen Felde drey stehende Sperlinge, natürlicher Farbe.  Auf dem Helm einen blau und silbernen Wulst, über diesem zwey schräg auswärtsgestellte Windlichter oder brennende Fackeln, zwischen welchen zwey dergleichen Fackeln, jedoch an beyden Enden Flammen zeigend, quer oder balkenweise durchgesteckt sind.  Auf der untersten derselben sitzt, in dem durch diese vier Windlichter formiret werdenden, oben breiter als unten seyenden Viereck, ein Sperling.  Helmdecken silbern und blau.  Stammbaum und attestirte Zeichnung.  Bey der auf Claus von Peccatel gehaltenen, zu Lübeck 1616 herausgekommenen Leichenpredigt, ist das Wapen so gebildet, daß die in die Höhe gerichtete Fackeln gerade stehen, und auch auf der obern querliegenden ein Sperling sitzt.  Jn Fürstens W. B. 5. Th. S. 155. n. 4. ist der Helm gekrönt, die Fackeln sind schwarz, die querliegen nur an einer, und zwar die obere an der rechten, die untere an der linken Seite brennend.

Dieses alte Mecklenburgische Geschlecht, ist nicht mit dem in Sachsen begüterten gleiches Namens zu verwechseln.«  (Nr. 813, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


zurück