von Seydlitz

(v. S.-Kurzbach, v. S. und Ludwigsdorf,
v. Seidlitz-Sandreczki, v. S. u. Ludwigsdorf, v. S. und Gohlau)


New Wapenbuch 1605

Seiten 31, Nr. 11, 56, Nr. 7

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1614

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 157

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seiten 79, 307

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 424

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1857-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1897-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 13, 15, 69, 72, 76


»Seydlitz (Seidlitz und Gohlau, Seydlitz [Seidlitz] und Ludwigsdorf, Seydlitz-Kurzbach, Seydlitz-Gerstenberg).  Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel, der mit Otto de Sidelicz 12. Juni 1287 urkundlich (Orig. in Dieban) zuerst erscheint und von dem Mitglieder im 13. Jahrhundert als castellani und barones auftreten.  Das Geschlecht blüht gegenwärtig in drei Stämmen: Gohlau, Kurzbach und Ludwigsdorf, deren näherer genealogischer Zusammenhang nicht feststeht. - W. a) (ursprüngl. Stammwappen): In Silber 3 gebogene rote Fische (Forellen) quer übereinander.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein rotes und ein silbernes Büffelhorn; b) später: In Silber 3 rote Fische quer übereinander.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 aufwärts-geschrägte Turnierlanzen, eine rote und eine silberne, mit Fähnlein verwechselter Farbe zwischen 2 Büffelhörnern, einem roten und einem silbernen, und mit diesen verschränkt. - Erster Familientag 1580 zu Neisse, auf dem die polnischen, schlesischen, sächsischen und böhmischen Mitglieder des Geschlechts vertreten waren.«  (S. 507, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Seidlitz (Seydlitz), Seidlitz und Gohlau, Seidlitz und Ludwigsdorf und Graf von Seidlitz-Sandreczki, Seydlitz-Kurzbach und Seydlitz-Gerstenberg.  Evangelisch und katholisch. - Preußen, Sachsen, Bayern und Baden. - Schlesischer Uradel, als dessen Stammheimat das Land zwischen dem Zobtenberge und der Weistritz angesehen wird und der mit Apecz de Silicz, 1288-1292, Burggraf zu Striegau, Cunemann von Silicz, 1288-1291, Burggraf zu Hirschberg, Otto de Silicz, comes der Herzöge Konrad und Heinrich von Sagan und Glogau, zuerst genannt wird.  Bald aber breitete er sich in fast ganz Schlesien, besonders im Herzogtum Breslau, und im Laufe des XV. und XVI. Jahrhunderts auch in Böhmen, Großpolen und der Neumark aus.  Er blüht gegenwärtig noch in zwei Stämmen, einem schlesischen, der sich wiederum in die Linien Gohlau und Ludwigsdorf teilt, und einem weit verbreiteten polnischen, der sich des Namens von Seydlitz-Kurzbach (früher meist Kurzbach von Seydlitz) bedient. - W.: In Silber drei rote Fische quer übereinander.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke zwei aufwärts geschrägte Turnierlanzen, eine rote und eine silberne, mit gleichen Fähnlein hinter zwei Büffelhörnern, einem roten und einem silbernen.«  (S. 763, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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