Senfft von Pilsach

(S. v. P. gen. Lauhe)


New Wapenbuch 1605

Seite 89, Nr. 11

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1620

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 805

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 304

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1902-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1861-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1835-1854

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 71, 74


»Senfft von Pilsach.  Evangelisch. - Oberpfälzischer Uradel, der 1322 urkundlich (bayer. Haupt-Staatsarchiv München, Eichstätter Lehnbuch, Band III, S. 67) in Pilsach bei Neumarkt gesessen, auftritt und mit Eberhard Sepht 21. Jan. 1327 urkundlich (Orig. a. a. O., vgl. Regesta boica VI., 214) siegelt.  Friedrich der Seft wird 24. April 1372 urkundlich zuerst „von Pilsach“ genannt.  Die Stammreihe beginnt mit Friedrich Senft, Herrn auf Pilsach bei Neumarkt (Oberpfalz), das er 1447 von seinem Bruder Eberhard erbte. - W. (ältestes Siegel von 1327): In Gold ein rot-gekrönter und -bewehrter halber schwarzer Löwe, dessen Kopf von einem roten Schwerte schräg durchstochen ist.  Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken der Löwe mit dem Schwerte wachsend.«  (S. 486, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Senfft von Pilsach.  Evangelisch. - Preußen, Sachsen und Thüringen. - Uradel.  Ott Senft erhält das bayerische Lehen Pilsach (bei Neumarkt, Oberpfalz) 1410. - W.: In Gold ein halber gekrönter schwarzer Löwe, dessen Rachen von einem Schwerte durchstochen ist.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken der Löwe mit dem Schwerte wachsend.«  (S. 781, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 3. Jg. 1902)

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»Senfft von Pilsach.  Jm goldenen Felde und auf dem gekrönten Heim einen gekrönten schwarzen Löwen, dessen untere Hälfte abgehauen ist, und fehlt, und dem von vorne zu ein Schwerdt durch den Kopf gestossen ist.  Helmdecken golden und schwarz.  Nachricht aus der Familie.  Dieses jetzt im Sächsischen begüterte Geschlecht wird in Fürstens W. B. 1. Th. S. 89. n. 11. zum Bayrischen Adel gerechnet, Senft von Bilsach genannt, und der Löwe links gestellet.  Der Griff am Schwerdte ist daselbst schwarz.«  (Nr. 805, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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