von Schwanewede +


Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 791

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 258

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1901-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 128


»Schwanewede.  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch-lutherisch. - Uradel des Erzstiftes Bremen, der mit Borchardus de Swanewede 1221 urkundlich (vgl. Pratje, Die Herzogtümer Bremen und Verden, 3. Sammlung, Osterholtzische Urk. VIII, S. 22) zuerst erscheint und Stammreihe beginnt. - W.: In Blau ein zum Fluge geschickter, schwarz-bewehrter silberner Schwan.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 2 verschlungene silberne Schwanenhälse.«  (S. 468, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Schwanewede.  Evangelisch-lutherisch. - Preußen (Hannover) und Königreich Sachsen. - Uradel des Erzstiftes Bremen, der 1221 zuerst erscheint. - W.: In Blau ein schwarz bewehrter silberner Schwan mit emporgehobenen Flügeln.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken zwei verschlungene silberne Schwanenhälse.

Stammheimat ist die ehemals wilde und bruchige Gegend im heutigen Kr. Blumenthal unterhalb Bremens.  In der 1308 geführten Fehde zwischen der bremischen Stiftsritterschaft und der Stadt Bremen brachen die Bremer die feste Burg „zum Schwanewede“, wobei das Geschlecht einen bedeutenden Teil seiner Güter, die es fast in allen Dörfern des heutigen Kr. Blumenthal besaß, verlor.  Vom Lehenswesen hielt sich das Geschlecht wie die Mehrzahl des Adels des Erzstiftes Bremen frei; die Güter waren freies Eigentum nach bremischem Ritterrechte.«  (S. 792, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 2. Jg. 1901)

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»Schwanewede.  Jm blauen Felde einen stehenden silbernen Schwaan.  Auf dem gekrönten Helm zwey silberne, zweymal mit den Hälsen in einander geschlungene Schwaanenköpfe.  Helmdecken silbern und blau.  Bremisch.  Mushard S. 485.«  (Nr. 791, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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