von Schutzbar gen. Milchling

(Milchling von Schönstadt)

(eines Stammes mit denen von Nordeck zur Rabenau)


New Wapenbuch 1605

Seiten 106, Nr. 13; 135, Nr. 15

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 388

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 1253, 2224

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 274, 413

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941; 1900-1939 (Milchling)

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 24, 116, 128


»Schutzbar gen. Milchling.  Evangelisch. - Ursprünglich bergischer, dann hessischer Uradel, der mit Rembertus Scuzspeer 1174 bzw. 1189 urkundlich (s. Lacomblet, Niederrhein. Urk.-Buch I, Nr. 448 und 520) zuerst erscheint und früh durch Beerbung eines nahe verwandten Nordecker Burgmannes Konrad Milchling von Cleen in Hessen angesessen ist.  Die Brüder Konrad Milchling der Jüngere und Thiederich Scutzesper, Burgmannen zu Nordeck, um 1250 in Oberhessen, stiften zwei Linien des Geschlechts: Milchling, bald nach 1385 erloschen, und Schutzbar mit einer Burg zu Treis an der Lumda, seit etwa 1355 unter dem Namen Schutzpar gen. Milchling vorkommend. - W. (= dem der von Cleen): In Silber 3 mit den Spitzen ins Schächerkreuz gestellte schwarze Kleeblätter (Seeblätter).  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flug.«  (S. 501, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Milchling von Schönstadt.  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch-lutherisch. - Hessischer Uradel, ursprünglich „von Michelbach“, eines Stammes mit den Schutzbar gen. Milchling und den Nordeck zur Rabenau, der mit Conradus Milchling de Schonenstadt, 1331-66, Ritter, urkundlich (Gudenus, Cod. dipl. Mog. I, 992) zuerst erscheint, der von einer Schwester des Conradus Micheline de Nordecken, 1233-55, urkundlich (Archiv f. hess. Gesch. und Altertumskunde I, 410) abstammt.  Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft. - W.: In Silber 3 schrägrechte, hintereinander gestellte gestürzte schwarze Seerosenblätter (Herzen).  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter offener Flug.«  (S. 329, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Milchling von Schönstadt.  Evangelisch. - Preußen. - Hessischer Uradel, eines Stammes mit den Schutzbar genannt Milchling und den Nordeck zur Rabenau.  Das Geschlecht gehörte ehemals zur althessischen Ritterschaft. - W.: In Silber drei schrägrechte hintereinander gestellte gestürzte schwarze Herzen.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichneter offener Flug.

Schutzbar genannt Milchling.  Evangelisch. - Preußen, Hessen und Nord-Amerika. - Hessischer Uradel, eines Stammes mit den Milchling von Schönstadt und den Nordeck zur Rabenau, der Eberhard Schutzspeer genannt Milchling, 1035, als seinen Ahnherrn betrachtet und mit Hartmann von Schutzspeer auf Treis um 1294 seine Stammreihe beginnt. - W.: In Silber drei mit den Spitzen ins Schächerkreuz gestellte schwarze Herzblätter (in späterer Zeit: In Silber drei durch schwarze Stiele im Schächerkreuz verbundene schwarze Kugeln oder Seeblätter).  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke ein wie der Schild bezeichneter Flug.«  (S. 629 & 760, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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