von der Schulenburg

(v. d. Sch.-Heßler)


New Wapenbuch 1605

Seite 168, Nr. 10

Theatrum Saxonicum 1608

I, 131

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1586; 2. Teil, Spalten 1795, 1798, 1799

Genealogische Adels-Historie

3. Teil, Seite 995-1043

Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch

64. Jahrgang, I, Seite 785

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 253

Codex diplomaticus Brandenburgensis

1, V, 277; 1, VI, 232

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 26; VII, 2. Abt. Seite 14

Die Rittermatrikeln des Herzogthums Magdeburg, 1860

Seiten 48, 64

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 152

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 301

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1901-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1865-1902

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1828-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 28, 29, 63, 71, 123, 126

Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt

Seite 167


»Schulenburg.  Lutherisch und reformiert. - Altmärkischer Uradel, der mit Wernerus de Sculenborch 27. Febr. 1238 urkundlich (s. Dr. Georg Schmidt, Das Geschlecht von der Schulenburg II, S. 2) zuerst erscheint und seit der Belehnung mit Beetzendorf 1345 in der Altmark schloßgesessen ist.  Die Stammreihe beginnt mit Werner, 1271-1304.  Erbküchenmeister der Kurmark Brandenburg, bestätigt durch Kaiser Karl IV. 12. Sept. 1373.  Präsentationsrecht zum ehemaligen preußischen Herrenhause seit 12. Februar 1858. - W.: Geviert; 1 und 4 in Silber 3 (2, 1) rote Raubvogelklauen (Stammwappen), 2 und 3 in Gold ein von Rot und Silber gevierter Stier mit 3 rot-silbernen Fähnchen (Erbküchenmeisteramt).  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender wilder Mann mit 3 natürlichen Pfauenfedern auf dem Kopf und einer roten Raubvogelklaue in jeder Hand.«  (S. 509, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Schulenburg.  Lutherisch, reformiert, römisch-katholisch und griechisch-oriental (orthodox). - Altmärkischer Uradel, der mit Wernerus de Sculenborch 27. Febr. 1238 urkundlich (s. Dr. Georg Schmidt, Das Geschlecht von der Schulenburg II, S. 2) zuerst erscheint und seit der Belehnung mit Beetzendorf 1345 in der Altmark schloßgesessen ist.  Die Stammreihe beginnt mit Werner, 1271 bis 1304.  Erbküchenmeister der Kurmark Brandenburg, bestätigt durch Kaiser Karl IV. 12. Sept. 1373. -

A. (Schwarzer) Stamm.  Stammvater: Dietrich, 1304-1340.  I. Linie.  Stammvater: Werner, 1411-47.  1. Ast.  Stammvater: Achaz Albrecht Ludwig, * 1713, + 1778 - Preußischer Graf Berlin 17. Jan. 1816 (für Friedrich von der Schulenburg). - Besitz: Die ehemalige Freie Standesherrschaft Lieberose, Kr. Lübben (14564 ha; seit 1665 Fideikommiß, erweitert 1886, 1929 aufgelöst und zum Waldgut erklärt), mit erblichem Sitz im vormaligen preußischen Herrenhause seit 12. Febr. 1856. - W. (1816): Geviert und belegt mit gräflich gekröntem silbernen Herzschild, darin 3 (2, 1) rote Raubvogelklauen (Stammwappen): 1 und 4 in Silber ein rechts-gekehrter gold-gekrönter schwarzer Adler, 2 und 3 in Gold ein rechtshin schreitender von Silber und Rot gevierter Stier, das Haupt besteckt mit 3 rot-silbern geteilten Fähnchen (Erbküchenmeisteramt).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein geschlossener schwarzer Flug, auf dem mittleren mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken ein wachsender, um Haupt und Lenden grün-bekränzter wilder Mann, 3 (silbern, rot, silbern) Straußenfedern auf dem Kopfe und eine rote Raubvogelklaue in jeder Hand haltend, auf dem linken mit rot-goldenen Decken zwischen 2 roten Büffelhörnern 3 auswärts-geneigte rot-silbern geteilte Fähnchen an roten Stangen.  Schildhalter: 2 auswärts-sehende, um Haupt und Lenden grün-bekränzte wilde Männer, in der Rechten bzw. Linken eine rote Raubvogelklaue haltend.

B. (Weißer) Stamm.  Stammvater: Bernhard, * 1304, + 1341, Bruder des Stammvaters von A.  I. Linie.  Stammvater: Busso, * 1415, + 1474. - Reichsgraf mit Wappenbesserung Wien 7. Dez. 1728 (für die Brüder Christian Günther - 1. Ast - und Adolf Friedrich von der Schulenburg - 2. Ast): preußische Anerkennung des Grafenstandes Berlin 28. Mai 1729 (für dieselben). - W. (1728): = 1816, s. o., jedoch in Feld 1 und 4 statt des einfachen ein Doppeladler, die Stiere von Rot und Silber geviert und mit 2 silbern-rot geteilten Fähnchen besteckt.  Auf dem rechten Helme der Adlerflug offen, auf dem mittleren der wilde Mann mit 3 roten Straußenfedern und auf dem linken nur 2 silbern-rot geteilte Fähnchen zwischen den Büffelhörnern.  Schildhalter: 2 einwärts-sehende wilde Männer, die Rechte bzw. Linke in die Seite gestützt.

Preußische Namenvereinigung mit „Heßler“ 5. März 1844; Erbkämmerer in der Landgrafschaft Thüringen 18. Okt. 1861. - Besitz: das 1801 gestiftete Heßlersche Fideikommiß Vitzenburg mit Weißen-Schirmbach (992 ha), Kr. Querfurt, ist aufgelöst worden. - W. (1844) = 1786 bzw. 1728, jedoch das 4. Feld von Rot und Silber im Spitzenschnitt geteilt (v. Heßler) und als linker Schildhalter statt des wilden Mannes ein widersehender goldener Löwe.«  (S. 478, 480 & 493, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»von der Schulenburg.  Erloschen.  Lutherisch. - Preußen (Prov. Hannover). - Altmärkischer Uradel; Reichsfreiherrenstand d. d. Wien 4. Dez. 1713; kurbraunschweig-lüneburgische Anerkennung 9. Sept. 1715 und hannoversche Anerkennung 13. Aug. 1844. - Besitz: Das im Jahre 1741 gestiftete Fideikommiß Altendorf-Basbeck (905 ha), Kr. Neuhaus, Provinz Hannover.«  (S. 686, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 52. Jg. 1902)

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»Schulenburg.  Lutherisch und reformiert. - Preußen, Königreich Sachsen, Braunschweig, Mecklenburg und Rußland. - Altmärkischer Uradel, der mit Wernerus de Sculenburch 1238 zuerst urkundlich erwähnt wird und mit der Belehnung von Beetzendorf 1345 in der Altmark schloßgesessen ist.  Erbküchenmeister der Kurmark Brandenburg bestätigt durch Kaiser Karl IV. 12. Sept. 1373.  Präsentationsrecht zum preußischen Herrenhause d. d. 12. Febr. 1858. - W. des adeligen Astes: Geviert; im 1. und 4. silbernen Felde drei (2, 1) rote Raubvogelklauen (Stammwappen); im 2. und 3. goldenen Felde ein rot und weiß gevierter Stier mit drei rot-weißen Fähnchen (Erbküchenmeisteramt).  Auf dem Helme mit rot-weißen Decken ein wachsender wilder Mann mit drei Pfauenfedern auf dem Kopfe und einer roten Raubvogelklaue in jeder Hand.«  (S. 782, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 2. Jg. 1901)


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