von Schönfels

Stammsitz Schönfels, sw. Zwickau
(Vasallenstamm Schönburg)


New Wapenbuch 1605

Seite 159, Nr. 11

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seiten 113, 513, 707, 710

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1560

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 777

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 553

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1904-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 49, 128


»Schönfels.  Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (Burg Alt-Schönfels) bei Zwickau, der mit Hans von Schonfels 24. Aug. 1326 urkundlich (Orig. im Fürstl. reuß. Hausarchiv in Schleiz, vgl. Urk.-Buch der Vögte von Weida, Gera und Plauen I, Nr. 603) zuerst erscheint.  Die Stammreihe beginnt mit Hans von Schoninvels 1398, 1428, Herrn auf Ruppertsgrün und Beiersdorf. - W.: Von Silber und Schwarz 4mal schrägrechts gestreift.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender Mannesrumpf nackt oder in silbern-schwarz gestreifter Kleidung mit schwarzer Stulpmütze zwischen offenem, rechts schräglinks, links schrägrechts silbern-schwarz gestreiftem Fluge.«  (S. 497, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Schönfels.  Evangelisch. - Kgr. Sachsen und Reuß-Greiz. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (Burg Alt-Schönfels, in der 2. Hälfte des X. Jahrh. erbaut) bei Zwickau, der ... de Schoninvels 25. April 1225 zuerst urkundlich (Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen I, Nr. 51) erscheint. - W.: Von Silber und Schwarz schrägrechts gestreift.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken zwischen offenem, wie der Schild schrägauswärts gestreiftem Fluge ein wachsender Mannesrumpf nackt oder in gestreifter Kleidung und aufgestülpter Mütze.«  (S. 766, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 5. Jg. 1904)

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»Schönfels.  Jm schwarzen Felde einen schräglinks gelegten silbernen Balken.  Auf dem gekrönten Helm zwischen zwey schwarzen Adlersflügeln, von denen der zur Rechten schräglinks, der zur Linken schrägrechts mit dem Balken belegt ist, einen wachsenden bärtigen Mann, der schwarz mit silbernem Kragen bekleidet, und mit neun silbernen Knöpfen zugeknöpfet, um den Kopf grün bekränzt ist, und die Hände in die Seiten setzt.  Helmdecken silbern und schwarz.  Sächsisch.  Von einem aus der Familie selbst attestirten Wapen genommen, an welchem zwar die beyden größesten Federn jeden Flügels oben silbern sind, weil aber die vier nach Farben gestochene Siegel, mit welchen das Attestat bestätiget worden, dieses nicht angenommen, so halte ich dafür, daß diese Tinktur der großen Federn ein Einfall des Mahlers gewesen.  Aus vorstehender Beschreibung erhellet, daß Fürstens W. B. 1. Th. S. 159. n. 11. irre, woselbst der Schild von Silber und schwarz viermal schräglinks getheilt, auf dem Helm aber zwischen eben so getheilten Flügeln, ein zur Linken gekehrter schwarzer Rumpf zu sehen, dessen Kleid und Mütze jedes mit dem schräglinken Balken belegt ist.«  (Nr. 777, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)

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»Schönfels,  Diese alte adeliche Familie im Vogtlande ist zu unterscheiden von dem vorhergehenden Geschlechte von Schönfeld.  Deren Stammhaus Schönfels liegt unweit Zwickau, ist aber schon längst an andere Familien gelanget.  Willhelm von Schönfels hat sich durch den Printzen-Raub zu Altenburg Anno 1455, als des Cuntz von Kauffungen Consorte, in den Geschichten ein unvergeßliches Andencken gemacht, davon in Mülleri Annal. Sax. p. 30 zu lesen.  Es ist bey seinem Churfürsten wieder ausgesöhnet worden.  Jm 30jährigen Kriege haben sich von diesem Geschlecht unterschiedene durch ihre Tapfferkeit hervor gethan; als Hans von Schönfels, Chur-Sächsischer Obrister, Willhelm, Chur-Sächsischer Obrist-Lieutenant, der endlich Anno 1633 von einem Troupp Croaten bey Liegnitz überfallen und erschossen worden.  Anno 1733 florirte einer von Schönfels als Königl. Polnischer und Chur-Sächsischer Cammerherr.  Pufendorffs Schwedische Kriegs-Geschichte.  Knaut Prodrom. Misn.«  (p. 2219, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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