von Schlotheim

(von Hessenstein)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2115

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 94; 3. Teil, Seiten 524, 945-965, 1139, 1158, 1205

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1856-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1856-1857; 1843-1941 (Hessenstein)

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 15; VII, 2. Abt. Seite 8 (Hessenstein)

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 4, 30, 59, 84


»Schlotheim.  Lutherisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Mühlhausen in Thüringen, der mit Syffrid von Slatheim, Ritter, 16. Okt. 1359 urkundlich (Domarchiv Erfurt, Urk. 614) auftritt und mit Kerstan von Slatheym, Herrn auf Klingen, Kutzleben, Groß-Ballenhausen und Straußfurt, Gräfl. schwarzburgischem Landvogt 1390-1426, die sichere Stammreihe beginnt. - W. (Stammwappen, ältestes Siegel von 1359): In Silber ein gestürzter schwarzer Schild.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein natürlicher Pfauenwedel. -

Preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels laut Kabinettsorder Berlin 27. April 1868 (für Karl Ludwig von Schlotheim, Königl. preuß. Generalmajor, und seinen Vetter Thilo Karl von Schlotheim, Königl. preuß. Hauptmann im hess. Feldart.-Regiment Nr. 11).

Großherzoglich sächsische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels Weimar 7. Juni 1900 (für Ernst Georg Karl Friedrich Bernhard Freiherrn von Schlotheim). - W.: In Silber eine schwarze Burgmauer mit 3 Zinnen.  5blätterige Krone.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein natürlicher Pfauenwedel.  Schildhalter: 2 natürliche Pfauen.

Königlich westfälische Bestätigung des Freiherrenstandes Kassel 5. Nov. - gesiegelt 6. Nov. - 1812; preußische Anerkennung des Freiherrenstandes laut Reskript der Regierung in Minden vom 27. Juli 1844 (für Karl Ludwig Theodor von Schlotheim, + 14. Mai 1869, und seine Geschwister).«  (S. 454, 455, 457 & 458, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Schlotheim.  Lutherisch. - Preußen. - Thüringischer Uradel. - Beschreibung des Wappens und geschichtliche Übersicht im Jahrgang 1856, S. 630.

Dem Carl Ludwig von Schlotheim, damaligen Königlich preußischen Generalmajor (+ 7. April 1889 zu Cassel) und seinem Vetter Thilo Carl von Schlotheim, damaligen Königlich preußischen Hauptmann im hessischen Feldartillerieregiment Nr. 11, wurde laut königlich preußischer Kabinettsordre d. d. Berlin 27. April 1868 die Führung des Freiherrentitels für sich und seine Descendenz gestattet.

Königlich westfälische Bestätigung des Freiherrenstandes d. d. Cassel 5. November - gesiegelt 6. November - 1812; königlich preußische Anerkennung des Freiherrenstandes laut Regierungsreskript d. d. 27. Juli 1844 (für Carl von Schlotheim [+ 14. Mai 1869], Herrn auf Wietersheim, Kön. preuß. Kammerherrn und Landrat des Kreises Minden, zugleich auch für seine Geschwister).«  (S. 817, 820 & 822, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 44. Jg. 1894)


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