von Schleinitz

Stammsitz Schleinitz, sw. Lommatzsch


New Wapenbuch 1605

Seiten 31, Nr. 12; 154, Nr. 2

Theatrum Saxonicum 1608

I, 66

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2091

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 757

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 149

Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 13

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 270

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1858-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1880-1913

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 27, 125


»Schleinitz.  Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Johannes de Zlinicz 28. Jan. 1255 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint und mit Hermann 1290 die Stammreihe beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Schleunitz, Schlentz, Slynicz, Sleinicz, Schleynicz, Schleinitzky, Slinitzky und Schleinitz. - Bestätigung des böhmischen Freiherrenstandes mit den nachgenannten Prädikaten, Regensburg 1. Mai 1532 (vom Kaiser Karl V. für die Brüder Ernst und Georg von Schleynicz, Herren auf Tolenstein und Schluckenau, und ihre Vettern Johann und Simon Juda von Schleynicz); Bestätigung für das Römische Reich Wien 20. Okt. 1560 (für Georg, Johann und Christoph von Schleunitz, Herren auf Tolenstein und Schluckenau, Brüder und Vettern, Söhne des Johann Haubold und Simon Judas); Reichsfreiherr . . 30. Aug. 1590 (für Christoph von Schleinitz). - W. (Stammwappen, ältestes Siegel von 1350): Gespalten; rechts in Silber eine rote Rose; links in Rot 2 pfahlweise gestellte silberne Rosen.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein silbernes und ein rotes Büffelhorn.«  (S. 541, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Schleinitz.  Erloschen. - Evangelisch. - Meißnischer Uradel, dessen Namensform zwischen Schleunitz, Schlentz, Slynicz, Sleinicz, Schleinitzky, Slinitzky wechselt; preußischer Graf für seine Person d. d. Berlin 15. Juni 1879.«  (S. 826, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 86. Jg. 1913)

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»Schleinitz.  Jm ersten silbernen Felde des in die Länge getheilten Schildes eine rothe fünfblätterige gefüllete golden besaamete Rose; im zweyten rothen Felde zwey dergleichen silberne Rosen über einander gestellet.  Auf dem gekrönten Helm zwey Büffelshörner, das rechte silbern, das linke roth.  Petschaft mit Farben.  Albinus Historie der Grafen und Herren von Werthern, S. 69.  Brotuffs Merseb. Chronik S. 102.  Cachedenierscher Grabstein zu Naumburg, und in Farben gemehltes Wapen.  Fürstens W. B. 1. Th. S 154. n. 2. welches aber Rosen von sechs Blättern zeichnet.

Hingegen findet sich das Schleinitzische Wapen in der Domkirche zu Naumburg ohne Helmaufsatz vortreflich gemahlet; woselbst das erste Feld roth, mit den zwey silbernen Rosen übereinander; das zweyte Feld silbern, mit einer rothen Rose.  So ist es auch in der Kirche zu Wählitz, im Amte Weissenfels an einem Epitaphio von 1557.  Fürstens W. B. 1. Th. S. 31. n. 12., hat, so wie es mit den verwechselten Feldern hier beschrieben ist, ein Freyherrliches Wapen geliefert, die Hörner sind beide silbern, zwischen ihnen ruhet auf dem Helm eine Rose, welche, so wie alle im Schilde befindliche, sechsblätterig sind.  Sächsisch.«  (Nr. 757, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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