von Schierbrandt

(v. Schierbrand)


Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 747

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 46

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1922-1939

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 125


»Schierbrandt (Schierbrand).  Evangelisch. - Thüringisch-meißnischer Uradel mit dem Stammsitz Schorbrandeshayn, Eichsfeld (eines Stammes mit den 1146 auftretenden + von Ammera), der mit Christanus dictus Scorebranth 5. Jan. 1268 urkundlich (Mühlhäuser Urkundenbuch S. 69) zuerst erscheint und im Lehnsbuche Markgraf Friedrichs des Ernsthaften 1348/49 urkundlich (Hauptstaatsarchiv Dresden Kop. 24 fol. 51b.) erwähnt wird.  Die Namensform wechselt zwischen Schurebrandt, Schurenbrant, Schürnbrandt, Schorbrand, Schornbrand, Schörbrand(t), Scherbrandt, Schürbrand und Schierbrand. - W.: In Silber drei schrägrechts mit den Spitzen aneinandergelegte, schwarze Rauten und über wie unter denselben je drei schräglinks gestellte goldene Weizenähren.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken sechs seitwärtsgekehrte, abwechselnd schwarze und silberne Fahnen an roten Stangen.«  (S. 774, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 23. Jg. 1922)

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»Schierbrand.  Jm silbernen Felde drey schrägrechts mit den Spitzen an einander gelegte schwarze Rauten, über und unter selbigen drey schräglinks gestellete goldene Waizenähren.  Auf dem gekrönten Helm sechs zu den Seiten sich kehrende silberne und schwarze Fahnen an rothen Stangen.  Helmdecken silbern und schwarz.  Stammbaum.  Thüringsch.«  (Nr. 747, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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