Schenk zu Tautenburg

(eines Stammes mit den Schenken von Nebra und von Vargula)


New Wapenbuch 1605

Seite 28, Nr. 3

Theatrum Saxonicum 1608

I, 280

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 1427, 1437

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seiten 369, 447; 3. Teil, Seite 1211

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 743

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1861, 1920-1940

Europäische Stammtafeln

IV, Tafeln 76, 77

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 80


»Schenk zu Tautenburg.  Evangelisch. - Thüringischer (hochfreier) Uradel mit dem Stammhause (Groß-)Vargula bei Langensalza, der  mit Rudolfus Pincerna, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1178 urkundlich (vgl. Dobenecker, Reg. Thuring., Band II, Nr. 534) zuerst erscheint.  Belehnung mit der Reichsherrschaft Tautenburg 1. Mai 1243 urkundlich (I. C. Friderici, hist. Pincern. Varila-Tautenburgic., S. 110 und „Eine unbek. Urkunde Kaiser Friedrich II.“ von Hermann Stöbe in „Deutsches Archiv für Gesch. des Mittelalters“, 1. Jahrg., 1937, Heft 2) für die Brüder Rudolf und Heinrich Schenken von Vargula; Heinrich tritt erstmalig 9. Okt. 1244 als „Schenk von Tautenburg“ auf (v. Dobenecker, Reg. Thuring., Band III, Nr. 1189).  Vormals Erbschenken der Landgrafschaft Thüringen.  Die vorgenannten Brüder begründeten die Linien der Schenken von Tautenburg, Saaleck und Nebra, von denen die beiden letzteren erloschen sind.  Mit Wilhelm Schenk von Tautenburg, * 1526, + 1570, kam das Geschlecht nach Ostpreußen, wo es zur Herren-Curie der ostpreußischen Ritterschaft zählte. - Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels laut Heroldsamtsattest Berlin 20. Aug. 1901 (für die Nachkommen des 1832 + Gottfried Ernst Freiherrn von Schenk zu Tautenburg). - Besitz: Das Fideikommiß Doben (1353 ha Feld und Wiesen, 996 ha Wald) ist aufgelöst worden. - W. (Stammwappen): In Blau 4 bzw. 5 silberne Schrägrechts-Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 2 blaue Büffelhörner, das rechte belegt mit 4 bzw. 5 silbernen Schräglinks-, das linke mit 4 bzw. 5 silbernen Schrägrechts-Balken.«  (S. 540, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»von Schenk zu Tautenburg.  Evangelisch. - Thüringischer Uradel (eines Stammes mit den Schenk von Vargula) mit dem um 1232 erbauten Stammhause Tautenburg bei Dornburg a. d. S., der mit Rudolf Schenk von Tautenburg 19. Mai 1272 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden, s. Clemens Freiherr v. Hausen, Vasallengeschlechter der Markgrafen zu Meißen &c.) erscheint; Erbschenken in Thüringen; Reichsfreiherr d. d. ... 3. Dez. 1550; preußischer Freiherr laut Heroldsamtsattest d. d. Berlin 20. Aug. 1901. - Besitz: Das Fideikommiß Doben (1353 ha Feld und Wiesen, 996 ha Wald). - W.: In Blau 5 silberne Schrägrechtsbalken.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silberner Decke 2 blaue Büffelhörner, das rechte belegt mit 5 silbernen Schräglinks-, das linke mit 5 silbernen Schrägrechtsbalken.«  (S. 735, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 70. Jg. 1920)


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