von Salza

(v. S. und Lichtenau, v. Saltza)


New Wapenbuch 1605

Seite 180, Nr. 8

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2009

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 559, 819; 2. Teil, Seite 496; 3. Teil, Seiten 411, 416, 739

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 716

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 267

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1894-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 21, 59


»Salza und Lichtenau.  Evangelisch-lutherisch. - Oberlausitzer (vielleicht aus Thüringen stammender) Uradel, der mit dem ritterbürtigen Heinrich von Salza zu Kunstinsdorf und Biesnitz, Ratsherrn in Görlitz, 1298 urkundlich (vgl. das älteste Görlitzer Stadtbuch, Otto Posse: Die Siegel des Adels der Wettiner Lande bis zum Jahre 1500, und Richard Jecht: Gesch. der Stadt Görlitz) die Stammreihe beginnt.  Die allein noch blühende Linie nahm von dem (1422-1788) in ihrem Besitz befindlichen Stammhause Lichtenau den Namen an. - Wappenvereinigung mit dem der + dem Uradel der Grafschaft Hohenstein angehörigen von Salza Gent 17. März 1540 (durch Kaiser Karl V. für das Gesamtgeschlecht); Königlich sächsische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels Dresden 28. Aug. 1891 (für Hermann von Salza und Lichtenau, Königl. sächs. Kreishauptmann); die 20. Juni 1903 erfolgte Eintragung in das Königlich sächsische Adelsbuch wurde (durch die Sächs. Stiftung für Familienforschung) als „Deutscher Uradel und Freiherr“ 2. Sept. 1924 festgesetzt. - W. (1540): Geviert; 1 und 4 in Rot eine silberne Lilie (Stammwappen [ältestes Siegel von 1443]), 2 und 3 in Silber zwei gekrümmte goldene Angelhaken.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken die Lilie, auf dem linken mit rot-goldenen Decken 3 (rot, golden, rot) Straußenfedern zwischen 2 goldenen Angelhaken.«  (S. 440, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

#

»Saltza.  Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Brücken bei Sangerhausen, der mit Hermann von Salza, Gräflich Stolberg’schen Vasall, 1280 urkundlich (vgl. v. Mülverstedt „Die richtige Abstammung und das richtige Wappen der Freiherren und Grafen von Salza in Estland und Schweden“, im „Jahrbuch für Genealogie usw.“, Mitau, 1902, S. 135fg.) zuerst erwähnt wird.  Die Stammreihe beginnt mit Heinrich von Salza Anfang des 16. Jahrhunderts; mit Bernhard (Berend) von Saltza, * 1583, + Reval 21. Dez. 1656, Herrn auf Brücken, Thüringen, und auf Kau, Estland, kommt das Geschlecht in die baltischen Gebiete.  Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erscheint ein Zweig in Schweden. - In die estländische Ritterschaftsmatrikel eingetragen 21. Juni 1746. - W.: a) Stammwappen: Ein in 2 Reihen geschachter Schrägrechts-Balken; b) (seit 1663 das vereinigte Wappen der von Salza und Lichtenau und der von Salza a. d. H. Ascherode): Von Rot und Silber geviert; 1 und 4 eine silberne Lilie, 2 und 3 zwei voneinander abgekehrte goldene Angelhaken.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken die silberne Lilie, auf dem linken mit rot-goldenen Decken 3 (rot-golden-rote) Straußenfedern, beseitet von 2 aufrechten voneinander abgekehrten goldenen Angelhaken.«  (S. 484, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)


zurück