von Rußwurm +

(v. Gleichen gen. v. R.)


New Wappenbuch 1605

Seite 144, Nr. 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1383; 2. Teil, Spalte 997

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seite 792

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 713


»Rusworm, Russwurm.  Jm silbernen Felde und auf dem gekrönten Helm einen linksknienden schwarz bekleideten Mönch mit unbedecktem Haupte und zurückfallender Kappe, mit beyden Händen ein offenes silbernes Buch, und noch daneben in der Rechten einen herabhangenden Rosenkranz oder Paternoster haltend.  Schannat in client. Fuld. p. 141.  Fürstens W. B. 1. Th. S. 144. n. 9  Ruswörmb.  Thüringisch, hat ein goldenes Feld, Buch und Paternoster silbern.  Helmdecken golden und schwarz.  Jrgendwo habe ich den Mönch rechts kniend gefunden.  Heinrich und Philipp lebten 1510.«  (Nr. 713, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)

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»Gleichen gen. von Rußwurm.  Evangelisch. - Thüringischer Uradel, der mit Hermann von Gliechen (Gleichen), * um 1390, welcher 24. Aug. 1418 urkundlich (Copialbuch Nr. XXXIII im sächs. Haupt-Staats-Archiv Dresden) seine Ehefrau mit einem Hofe zu Ingersleben (seit 1380 bis 1690 im Besitz der Familie) beleibdingt, auftritt, während die Abstammung auf Ernst von Gleichen, um 1350, zurückgeführt wird; seit 1732 zur fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, gehörig. - Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Rußwurm Wien 25. Febr. 1732 (für Heinrich von Gleichen, Fürstl. brandenb.-culmb. Oberjägermeister, Schwiegersohn des Ernst Friedrich von Rußwurm, Letzten seines Stammes); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 27. Juli 1858. - W. (1732): Geviert; 1 und 4 in Gold einwärts ein knieender schwarz-gekleideter Mönch mit Rosenkranz und offenem Gebetbuch in den Händen (+ von Rußwurm), 2 und 3 in Silber 2 voneinander abgewendete aufgerichtete schwarze Bärentatzen (Stammwappen).  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Mönch wachsend, auf dem linken mit schwarz-silbernen Decken die Bärentatzen.«  (S. 134, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)


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