von Rohr

(v. R. gen. v. Wahlen-Jürgaß, v. R.-Levetzow)

(vgl. auch das Wappen der von Rohrbach)


New Wapenbuch 1605

Seite 180, Nr. 2

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1352

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 699

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 289

Codex diplomaticus Brandenburgensis

1, II, 244

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 220

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 135

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 239 (Ahnentafel)

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 258

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 11, 43, 87, 132


»Rohr (Rohr gen. von Wahlen-Jürgaß, Rohr-Levetzow).  Evangelisch. - Uradel, der in der Mark Brandenburg mit Johannes miles de Rore 1309 urkundlich (Riedel, cod. dipl. brandenb. I, Bd. 22, S. 21, Kopialbuch des Klosters Arendsee, Provinzialarchiv Magdeburg) zuerst erscheint und die sichere Stammreihe beginnt.  Johannes ist wahrscheinlich mit einem Johannes de Rore aus dem gleichnamigen oberösterreichischen Geschlecht ähnlichen Wappens personengleich, der 1303 von Burg Rohr in Oberösterreich vertrieben wurde und dessen Abstammung auf Raffoldus de Rore 1090 zurückgeht (Urkundenbuch des Landes ob der Enns I, S. 254, Nr. 146, und mon. boica 3, S. 289). - W.: In Rot 4 silberne Querspitzen.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein springender natürlicher Fuchs vor 7 abwechselnd roten und silbernen Rosen an grünen Stengeln.«  (S. 449, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Rohr und Rohr-Levetzow.  Evangelisch. - Preußen (Brandenburg und Sachsen), Sachsen, Schweden und Amerika. - Märkischer Uradel, der mit Wolff Otten 1191 zuerst urkundlich erscheint. - W.: In Rot vier silberne Querspitzen.  Auf dem bewulsteten Helme mit rot-silbernen Decken ein springender Fuchs vor sieben abwechselnd roten und silbernen Rosen an grünen Stengeln. -

Preußische Genehmigung zur Annahme des Namens und Wappens von Wahlen-Jürgaß Berlin 23. Nov. 1835; W.: geviert, 1 und 4 Rohr, 2 und 3 in Blau ein auf Wellen schwimmender Walfisch, einen Wasserstrahl auswerfend (Wahlen-Jürgaß); 2 Helme: 1 Rohr, 2 der von Wahlen-Jürgaß.

Preußische Genehmigung für den jedesmaligen Fideikommißherrn, Namen und Wappen von Levetzow den seinigen zuzufügen, Berlin 15. Dez. 1862. - W.: Geviert; 1 und 4 das Stammwappen; 2 und 3 in Silber ein rotes Fallgatter (Levetzow); 2 Helme mit rot-silbernen Decken, 1 Rohr, 2 das halbe Fallgatter vor sieben Pfauenfedern (Levetzow).«  (S. 773, 774 & 779, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)


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