von Rex

(v. R.-Thielau)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1322

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 684

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 254

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 5, 10, 40, 63, 94, 98, 130


»Rex.  Lutherisch. - Obersächsischer Uradel, der sich nach dem Orte Regis (Riguz) an der Pleiße nannte, mit Albert von Riguz 1186 urkundlich (Urk. des Klosters Pforte 35, Dobenecker Reg. 854, vgl. Bosse, Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band V, 1917, S. 71ff.) zuerst erscheint und mit Albert Rex, Herrn auf Pobles und Görschen, um 1600 die Stammreihe beginnt.  Die Schreibweise wechselte im 12. bis Mitte des 15. Jahrhunderts zwischen Recis, Reckis, Reckisz neben Rekus und Regkus, später Rexse, Rexe, Recks, Rexs und nun Rex. - Reichsgraf Wien 18. Okt. 1764; kursächsische Anerkennung 23. März 1765 (beides für Johann Kaspar Gottlob von Rex, Herrn auf Waltersdorf und Belgershain, Kurfürstl. sächs. Hofmeister). - W. (1764, Schild wie Stammwappen): In Gold zwischen 3 aus grünem Dreiberge wachsenden geästeten grünen Stämmen 2 rote Rosen mit goldenen Butzen.  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein gold-gekrönter und -bewehter silberner Adler, auf dem mittleren das Schildbild (Stammwappenhelm), auf dem linken ein gold-gekrönter roter Leopard.  Schildhalter: 2 vorwärts-sehende rote Leoparden.«  (S. 437, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Rex.  Lutherisch. - Sachsen, Königreich Preußen (Provinz Schlesien). - Obersächsischer Uradel, der sich nach dem Orte Roecken bei Lützen nannte und mit Sifridus de Rekkin, Abt des Klosters Pegau, 1185-1223, zuerst urkundlich erscheint.  Als Stammvater betrachtet das Geschlecht den Ritter Cunradus de Reken (Cune Rekke), 1232-1275.  Am Ende des 14. Jahrh. geht der Name über in Reckes und Rekis, nach der Mitte des 15. Jahrh. in Rex. - W.: In Gold zwischen drei aus grünem Dreiberge wachsenden geästeten Stämmen zwei rote Rosen.  Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken das Wappenbild.«  (S. 764, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)


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