von der Recke

(v. d. R. von Volmerstein, v. d. R. von der Horst, v. d. Reck)

Stammsitz Reck, sw. Hamm
(vgl. auch das Wappen der von Heimbruch)


New Wapenbuch 1605

Seite 30, Nr. 11

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1302

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 412

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 666, 667

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 23

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VII, 381, 382

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 129

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1908-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1855-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1836-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 13, 44, 47, 82, 109


»Recke (Reck).  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause in der Nähe von Camen, der mit dem Ministerialen Bernhardus de Reke 1265 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch Band VII, Nr. 1192) zuerst erscheint und mit Dietrich, 1271, Burgmann und Herrn auf Camen, die Stammreihe beginnt. - W.: In Blau ein mit 3 roten Pfählen belegter silberner Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbern-roten Decken ein offener blauer Flug, je belegt mit dem Balken und den Pfählen.«  (S. 446, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»von der Recke (Reck).  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit dem gleichnamigen Stammhause in Camen, der mit Reinerus de Recke 1204 zuerst urkundlich erscheint. - W. (Stammwappen): In Blau ein mit drei roten Pfählen belegter silberner Balken.  Auf dem gekrönten Helm mit blau-silber-roten Decken ein offener blauer Flug, dessen Flügel je mit dem Balken und Pfählen belegt ist.  Dieses Stammwappen führen das freiherrliche Haus Üntrop sowie die dänische und die kurländische Linie.  Die Nachkommen aus der Ehe des Goddert II. von der Recke, Herrn auf Heeren 1429, und der Neyse von Volmerstein nahmen um 1526 die Volmersteinschen Insignien in ihr Wappen auf und führen mit Ausnahme der dänischen Linie und derjenigen Zweige, deren Wappen durch landesherrliche Diplome verändert worden ist, folgendes Wappen: Geviert; in 1 und 4 das Reckesche Stammwappen, 2 und 3 das Volmersteinsche Wappen, nämlich in Silber eine mit drei schmalen, spitzen, roten Blättern oder Ohren im Schächerkreuz besteckte rote Kugel.  Ein Helm, auf welchem an die Stelle des linken Flügels ein silbernes Büffelhorn getreten ist; zwischen letzterem und dem rechten Flügel schwebt die Volmersteinsche Schildfigur.«  (S. 614, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 9. Jg. 1908)

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»Von der Recke-Volmerstein.  Evangelisch. - Preußische Provinz Westphalen. - Eine der ältesten Familien Westphalens.  Jhr Ursprung verliert sich im Dunkel der Vorzeit.  Jhr Name Recke, bei den alten Deutschen „Held und Herr“ bedeutend, beweiset den edlen Ursprung derselben.  Auf dem Helme führte sie von jeher eine Krone, welches Recht ihr von Karl dem Großen verliehen.  Nach Rüxners Turnierbuch war Georg Recke im J. 996 auf dem Turniere zu Braunschweig.  Dieselbe zählt unter ihren Vorfahren einen Bischof von Dorpat in Curland, einen Bischof von Paderborn, einen Deutsch-Ordensmeister von Preußen, einen Reichshofraths-Präsidenten und mehrere ausgezeichnete Männer.  Goddert von der Recke Herr zu Heeren heirathete im J. 1392 Neisa, Erbtochter des Grafen Diederich zu Volmerstein und der Gräfin Elisabeth zu Limburg und ererbte mit derselben die Reichsherrlichkeiten Heesen und Steinfurt, die ansehnliche volmerstein’sche Lehnscurie und mehrere andere Besitzungen.  Sein Sohn Diederich, Erbe der mütterlichen Güter, ist der Stifter der jetzt gräflichen Linie.«  (S. 395, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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