von Rath

(vom R.)


Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VII, 351

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1910-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 122


»Rath.  Evangelisch. - Das Geschlecht stammt aus dem Bergischen und beginnt die Stammreihe mit Heinrich im Schlippen um 1550; Johan aus dem Schlyppen auff’m Rath, * 1588, + 1644, nahm den Beinamen „auff’m Rath“ nach einer ausgerodeten Waldstelle, auf welcher er wohnte, an.  Seine Nachkommen, welche nach Barmen zogen, nannten sich mit Fortlassung des ursprünglichen Namens teils „auf’m Rath“, teils „vom Rath“. -

A. (1840).  Preußischer Adel als „von Rath“ Berlin 15. Okt. 1840, Diplom Schloß Babelsberg 7. Juli 1850 (für Johann Peter vom Rath, Herrn auf Lauersfort, Kr. Mörs). - W. (1859): In Rot ein silberner Schräglinks-Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein rotes Kastell mit 2 hohen Zinnentürmen an den Seiten, einem niederen Zinnenturm in der Mitte und geschlossenen eisernem Tore. -

B. (1913).  Preußischer Adel Berlin 16. Juni 1913 (für Karl Rudolf Walther vom Rath, Vors. des Aufsichtsrates der Höchster Farbwerke). - W. (1913): In Silber ein schwarzer und roter Pfahl.  Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken 5 (silbern, schwarz, silbern, rot, silbern) Straußenfedern.«  (S. 394, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 34. Jg. 1942)

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»Rath.  Evangelisch. - Die Familie stammt aus dem Bergischen und nannte sich bis in die Mitte des XVI. Jahrhunderts „im Schlippen“.  Johannes aus dem Schlippen auf’m Rath, * 1588, + 1644, nahm den Beinamen „auf’m Rath“ nach einer ausgerodeten Waldstelle an, welche er bewohnte.  Seine Nachkommen, welche nach Barmen zogen, nannten sich mit Fortlassung des ursprünglichen Namens teils „auf’m Rath“, teils „vom Rath“. - Preußischer Adelstand Berlin 15. Okt. 1840, Diplom Schloß Babelsberg 7. Juli 1850 (für Johann Peter vom Rath, Herrn auf Lauersfort, Kr. Mörs). - W. (1859): In Rot ein silberner Schräglinksbalken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein rotes Kastell mit zwei hohen Zinnentürmen an den Seiten, einem niederen in der Mitte und geschlossenem eisernen Tore.«  (S. 624, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Briefadeligen Häuser, 4. Jg. 1910)


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