Herren von Rantzau

(zu R., zu Rantzow, v. Ranzow)

Stammsitz Rantzau, n. Plön


Die Durchläuchtige Welt, 1710

2. Teil, Seite 724-730

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 326

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 657-659

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 287

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 404

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 5. Abt. Seite 10

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 703 (Ahnentafel)

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 251

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826-1940

Nederland’s Adelsboek

1904, 1906, 1911, 1916

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 22, 56, 126

Festschrift der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft, 1960

Seite 115


»Rantzau.  Evangelisch. - Holsteinischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Plön, der mit Johannes de Ranzow, miles, 1226 urkundlich (s. Schlesw.-holst.-lauenburg. Reg.- u. Urk. Band I, S. 446) zuerst erscheint und mit dem Ritter Johann, 1315-26, die Stammreihe beginnt. - W.: Von Silber und Rot gespalten.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein silbernes und ein rotes Büffelhorn.«  (S. 440, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Rantzau.  Evangelisch. - Preußen (Holstein), Mecklenburg, Dänemark und Württemberg. - Holsteinischer Uradel mit gleichnamigem, um die Mitte des 12. Jahrhunderts erbauten Stammhause bei Plön, der mit Marquard Rantzau 1203 zuerst urkundlich erscheint. - W.: Von Silber und Rot gespalten.  Auf dem Helme mit silbern-roten Decken ein silbernes und ein rotes Büffelhorn.«  (S. 737, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)

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»Rantzau (auch Ranzow, Rantzow und Ranzau).  Luth. Conf. - Eine der ältesten Familien in Holstein u. Dänemark, von Cuno abstammend.  Wippert II. ward vom Kaiser Heinrich IV. 1083 zum Burggrafen von Leisnick u. Markgrafen der Lausitz ernannt, worüber er eine Belehnung erhielt.  Ein Abkömmling desselben, der letzte Sproß der Markgrafen von Leisnick und der Grafen zu Groitz, Otto I., erbaute das Schloß Rantzau in Holstein. - Von Otto III. entsprossen vier noch bestehende Hauptlinien:  a) Aeltere Hauptlinie zum Stammhaus Rastorff.  b) Aeltere Hauptlinie zur Herrschaft Breitenburg (sonst zu Ahrensburg).  c) Jüngere durch Cajus I. entstandene Linie zur Reichsgrafschaft Rantzau, von Dänemark, bei dem Aussterben dieser (männlichen) Linie, sequestrirt, und unter Administration gesetzt.  d) Jüngere Linie der Lehns-Grafen Rantzau, zur Grafschaft Rosenvold in Jütland.«  (S. 390, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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