von Quiter +


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2999

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 648

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seiten 232, 399


»Quiter.  Eigentlich Frese genannt von Quiter, ein im Hoyaischen begütertes Geschlecht, welches das oben unter Nr. 237 beschriebene Wapen führet.  Ob der doppelte Name durch Adoption entstanden, oder auf was Art dieses einfache Wapen mit dem doppelten Namen zusammengekommen, davon weiß der oben angeführte Mushard keine Nachricht zu geben.  s. Frese.«  (Nr. 648, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)

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»Qviter,  Eine ansehnliche adeliche Familie aus der Grafschafft Hoya im Braunschweigischen, von welcher man zuerst Ortgier Fresen genannt Qviter, der vor anderthalb 100 Jahren zu Alten-Brughausen Hertzogl. Drost gewesen, aufgezeichnet gefunden.  Man hält davor, daß sein Nahme Frese der Geschlechts- Qviter aber seines gehabten Rittersitzes Nahme sey, folgends er von denen Fresen, (s. Art. Frese) abgestammet sey.  Nach Anfang dieses Seculi war einer von Qviter Hertzogl. Zellischer Schatz-Rath, der seinen Stamm mit einem Sohne fortgesetzet, welcher Anno 1738 Chur-Hannöverischer Land-Rath war.  Einer von Qviter, Herr auf Weyhe, Capitain-Lieutenant von der Stadt Bremen ums Jahr 1701, hatte einen Sohn, welcher Chur-Hannöverischer Schatz-Rath und Drost zum Kloster Seven im Bremischen geworden.  MSt. Geneal. K.«  (c. 1757, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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