von Pückler

(v. P.-Muskau, v. P. und Limpurg, v. P.-Burghauß, v. P. u. Blankensee)


Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

3. Teil, Seiten 236, 784, 1114

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 324; 1811, I, 719

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1942

Gothaischer Genealogischer Hofkalender

1824-1871; 1826-1942

Uebersicht der deutschen Reichsstandschafts- und Territorial-Verhältnisse, 1830

Seite 51

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 156

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 22

Regenten-Tabellen, 1906

Seite 126


»Pückler.  Ein uraltes gräfliches, seit 1690 reichsgräfliches Haus, welches in den ältesten Zeiten, wie aus vielerley Urkunden zu ersehen ist, nach unterschiedenen Mundarten Pechlarn, Pecklar u. Pöcklar ausgesprochen u. geschrieben wurde. - In Oesterreich blühete es schon im 10ten Seculo, woselbst Gr. Rütger v. Pechlarn und dessen Sohn Rütger der jüngere vom Jahr 912 bis 943 als comites orientales bekannt waren, die aus einem markgräflichen Hause abstammten.  Zu Zeiten der alten Herzoge v. Lignitz zogen einige vornehme Familien aus Oesterreich nach Schlesien, worunter auch eine Branche der Pechlarischen Familie sich befand, die sich nach bewährten Urkunden schon im Jahr 1300 nach der dasigen Mundart theils Pöckler, theils Pückler schrieben, als Ritter u. Burggrafen bekannt waren, u. öfters die Beinamen: Pincerna oder Schenke führten, zum Theil auch sich blos nach ihren Besitzungen nannten, z. B. Grodizky wegen Groditz etc. wie authentische Documente von den J. 1199 u. 1210 beweisen.  Im Herzogth. Brieg ist noch ein Epitaphium v. Niclas v. Pückler, der im J. 1334 auf seiner Herrsch. Türpitz starb, vorhanden.  Diejenige Hauptbranche, welche in Oesterreich blühte, starb mit Pelegrin Bischof zu Passau, aus: die schlesische Hauptbranche aber blühet noch in 3 Linien, der fränkischen, der lausitzer und der schlesischen.«  (S. 719, Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch, 1. Band, 64. Jg. 1811)


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