von Plüskow

Stammsitz Plüschow, sö. Grevesmühlen


Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 625

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 286

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 42

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1920-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1920-1942


»Plüskow.  Evangelisch und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, jetzt Plüschow im Amt Grevesmühlen, der mit Plocekowe Leverus 1230/34 urkundlich (Meckl. Urk.-Buch Band I, S. 373) zuerst erscheint.  Der Name wechselt zwischen Plocecow, Pluzekow, Plutzekow, Plüssekow und Plüsko. - W.: Durch eine linke silberne Querspitze von Rot über Gold geteilt; auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken zwischen goldenen Hirschstangen ein brauner Stab, um den sich eine silberne Schlange windet.«  (S. 682, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 21. Jg. 1920)

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»Plüskow (des Stammes Suhr [Souhr]).  Evangelisch. - Stammvater ist Christian Souhr, + Jan. 1671, Arrendator in Klein-Helle. - Reichsadel als „von Plüskow“ Wien 4. Okt. 1783 (für Johann Christoph Philipp Ludwig Suhr, Herrn auf Trechow, Herzogl. meckl.-schwer. Reise-Oberstallmeister, bei Gelegenheit seiner Vermählung mit Henriette Sophie Albertine Magdalene von Plüskow aus dem angeblich dem Erlöschen nahestehenden Geschlecht; s. Adeliges Taschenb., Teil A); mecklenburg-schwerinische Anerkennung 4. Juni 1784 (für denselben). - W. (1783 = dem der meckl. uradelig. von Plüskow): Durch eine linke silberne Querspitze von Rot und Gold geteilt.  Auf dem rot-silbern-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken zwischen 2 goldenen Hirschgeweihen eine silberne Schlange, die sich um einen aufrechten braunen Stab (Flöte) windet.«  (S. 384, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 21. Jg. 1942)


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