Edle Herren von Plotho

Stammsitz Altenplathow, nw. Genthin


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1654

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

I, 2, Nr. 10

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 623, 624

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1858-1940

Die Rittermatrikeln des Herzogthums Magdeburg, 1860

Seiten 47, 63

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 239

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

IV, X

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 69, 119


»Plotho.  Evangelisch. - Magdeburgisch-märkischer (hochfreier) Uradel, der mit Hermanus de Plote 1135 urkundlich (v. Mülverstedt, Magdeb. Reg. I, 425) auftritt und dessen sichere Stammreihe mit Gebhard 1378-1438 beginnt; bis gegen 1273 neben dem Burgwarde Plate (Altenplathow b. Genthin) und dem Lande Schollene auch im Besitz von Kyritz und Wusterhausen in der Prignitz mit landesherrlichen Rechten.  Seit 1423 treten die Mitglieder des Geschlechts mit dem Titel „Edle“ bzw. „Edle Herren“ auf.  Der gemeinsame Stammvater der jetzt noch blühenden und der + Linien zu Jerichow, Parey-Engelmünster und Parey-Gerbstedt, Gebhard Edler von Plote, wird in einer Urkunde Kaiser Sigismunds Basel 10. April 1434 den edlen Herren des Reiches zugezählt (Orig. im Staatsarchiv Magdeburg). - Bestätigung des Reichsfreiherrenstandes mit „zu Engelmünster auf Parey und Weißandt“ und des Wappens Wien 13. Sept. 1643 (für Wolfgang Edlen Herrn von Plotho, Freiherrn zu Engelmünster, Herrn auf Parey und Weißandt); kurbrandenburgische Ausschreibung Cölln a. d. Spree 20. April 1675 (für dessen vier Söhne: Gebhard Siegfried, Delphin, Joachim Friedrich und Werner); preußische Anerkennung als „Edle Herren und Freiherren“ Berlin 30. Okt. 1750 und Berlin 5. April 1878 (für das Gesamtgeschlecht). - W. (1643): Geviert; 1 und 4 in Silber eine rote Lilie (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein gold-gekrönter grün-gekleideter Mohrenrumpf.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die rote Lilie zwischen 2 auseinandergebogenen Mohrenrümpfen wie im Schilde.«  (S. 442, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)


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