von Plato

Stammsitz Plate, nö. Lüchow


New Wapenbuch 1605

Seite 171, Nr. 11

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1193

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 28, Nr. 6

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 618

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 227

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1890-1938

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 5, 71, 74


»Plato.  Lutherisch. - Lüneburgischer Uradel, der mit Johannes de Plote, Zeugen in Lüchow, 1196 urkundlich (vgl. Pfeffinger, Historie des Hauses Braunschweig-Lüneburg, T. II, S. 359) zuerst erscheint und dessen Abstammung auf Rabode von Plote, Herrn auf Grabow und Lüchow, Ritter, 1264/5 zurückgeführt wird, während die sichere Stammreihe mit Pardam, 1331-60, tot 1369, Knappen usw., beginnt.  Die ursprüngliche Namensform wechselte zwischen Plate und Plote und wurde im 17. Jahrh. in Plato latinisiert. - W.: Von Rot und Silber im Spitzenschnitt geteilt.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, rechts roter, links silberner Flug.«  (S. 396, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Plato.  Im freiherrlichen Mannesstamme erloschen.  Lutherisch. - Lüneburgischer Uradel, der von dem Hofe zu Plate bei Lüchow stammt, daselbst 1237 urkundlich (vgl. Manecke, Beschreibung der Städte, Ämter u. adelig. Gerichte des Fürstentums Lüneburg I, S. 400) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Parem Plate 1355 beginnt. - Württembergischer Freiherr Stuttgart 3. Nov. 1885, Diplom Friedrichshafen 29. Juli 1886 (für Detlev von Plato). - W. (1886): Von Rot und Silber im Spitzenschnitt geteilt.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, rechts roter, links silberner Flug.  Schildhalter: 2 mit 3 goldenen Schrägbalken belegte rote Greife.  Wahlspruch: Sola nobilitat virtus.«  (S. 380, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 88. Jg. 1938)

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»Plato.  Lutherisch und katholisch. - Preußen (Hannover). - Lüneburgischer Uradel; Rabode de Plothe wird als Zeuge in einer Urkunde d. d. Salzwedel 3. Mai 1264 genannt, in der der Graf von Lüchow dem Kloster Medingen den Zehnten des Dorfes Secklendorf verkaufte.  Die Familie, früher Plate, in den ältesten Urkunden Plote, auch Plotho geschrieben, hat ihren Sitz auf dem Hofe zu Plate bei Lüchow, auch zu Lüchow selbst gehabt, auch Schloß und Stadt Dannenberg, sowie Schloß Klötze in der Mark Brandenburg zeitweise als Pfand oder Lehen besessen; 1446 wurde bei dem Dorfe Grabow an der Jeetzel eine feste Burg (die „Neuenburg“ genannt) gebaut und der Hauptsitz dahin verlegt. - W.: Von Rot und Silber im Spitzenschnitt geteilt.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein offener, rechts roter, links silberner Flug.«  (S. 692, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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