von Platen

(v. Pl. Hallermund)


Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 307; 1795, I, 223

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seiten 17, 434

Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert, 1863

Seite 29

Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 12

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 154

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1903-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826-1940

Gothaischer Genealogischer Hofkalender

1834-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 45 (509, 512), 119


»Platen (Rügen-Pommern).  Evangelisch. - Rügen-pommerscher Uradel, der unter dem Namen „mitter Platen, mit der Plate, cum plata, cum thorace“ mit Otto cum plata, miles, 1255 urkundlich (Orig. im Stadtarchiv von Barth) zuerst erscheint und sich nach Mecklenburg, Hannover, Braunschweig und Preußen verbreitete.  Die Stammreihe beginnt mit Henning um 1396. - W.: In Silber 2 einander zugewendete schwarze Meerkatzenköpfe mit je hängendem schwarzen (Adler-)Flügel.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 aus einem Kranze von schwarzen und silbernen Rosen hervorwachsende (silbern, schwarz, silbern) Straußenfedern.«  (S. 520, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 39. Jg. 1940)

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»Platen.  Evangelisch. - Preußen (Pommern, Hannover), Dänemark, Schweden. - Pommerscher (Rügenscher) Uradel, der unter dem Namen „mitter Platen, mit der Plate, cum plata, cum thorace“ mit Otto cum plata, miles, 1255 zuerst urkundlich erwähnt wird und sich nach Mecklenburg, Hannover, Braunschweig und Preußen verbreitete. - W.: In Silber zwei einander zugewendete Meerkatzenköpfe mit je hängendem schwarzen (Adler-)Flügel.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken aus einem Kranze von schwarzen und silbernen Rosen hervorwachsend drei (silbern-schwarz-silberne) Straußenfedern.«  (S. 683, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 4. Jg. 1903)

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»Platen zu Hallermünde.  Res. Linden bei Hannover.  Die Grafen v. Platen haben v. Chur-Braunschweig seit 704. die Grafsch. Hallermünde in Lehn, ohne jedoch von deren Einkünften, Rechten u. Pertinentien etwas weiter, als seit 708. die Reichs-gräfl. Unmittelbarkeit, nebst Sitz und Stimme im Westphäl. Grafen-Collegio zu genießen.  Jn dem Grafen-Diplomate ist ihnen zugleich des Jndigenat der Kais. Erblande ertheilt.  Mit dem bereits 1689 erlangten General-Erb-Postmeisteramt in den Braunschweig-Lüneburg. u. Hochstift Osnabrückischen Landen wird der jedesmalige Aelteste des Geschlechts nach dem Rechte der Erstgeburt von Chur-Braunschweig belehnt, u. obgleich die Einkünfte u. Administration der Postämter an das Churhaus verkauft sind, so ist doch aus den für die erhaltene Summe angekauften Gütern ein Surrogatum des Postlehns geworden, daher die auf benanntes Gen. Postamt Expectivirten es nunmehro auf diese Güter mit sind.«  (S. 224, Neues Genealog. Reichs- und Staats-Handbuch, 1795)


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