Edle von der Planitz

Stammsitz Planitz, s. Zwickau
(
Vasallenstamm Schönburg)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafeln 58, Nr. 3; 172, Nr. 1

New Wapenbuch 1605

Seite 162, Nr. 9

Theatrum Saxonicum 1608

I, 113

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1190

Genealogische Adels-Historie

1. Teil, Seiten 710-727

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 614

Diplomatische Nachrichten adelicher Familien

2. Teil, Seite 114-118

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 238

Gothaisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1941

Erbarmanschaft Wettinischer Lande

I, 521

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 34, 111, 119

Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806

I, 36


»Planitz.  Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause am Planitzbache, der mit Ludowicus de Planitz, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1192 urkundlich (vgl. Schöttgen und Kreyssig, II, 437) zuerst erscheint.  Die Schreibweise wechselte zwischen Plavnitz, Plawenitz, Plawnicz, Plewenicz, Plauwunitz und Planitz. - Verleihung des Prädikats „Edler“ und Rotwachsfreiheit Nürnberg 19. Nov. 1522 (für Hans von der Planitz, Herrn auf Auerbach usw., Dr. jur., Kurfürstl. sächs. Rat, dessen Söhne die beiden Linien stifteten). - W.: Von Silber und Rot gespalten.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, rechts roter, links silberner Flug.«  (S. 387, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Planitz.  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause an dem Planitzbache, der mit Ludwig von der Plavnitz 8. Dez. 1192 zuerst urkundlich erscheint.  Die Schreibweise wechselte zwischen Plavnitz, Plawenitz, Plawnicz, Plewenicz, Plauwunitz und Planitz.  Verleihung des Prädikats „Edle“ und Rotwachsfreiheit Nürnberg 19. Nov. 1522. - W.: Von Silber und Rot gespalten.  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener Flug mit einem roten und einem silbernen Flügel.«  (S. 600, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 6. Jg. 1905)

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»Planitz, Edle von der.  Einen von Silber und roth in die Länge getheilten ledigen Schild.  Auf dem gekrönten Helm einen Adlersflug, dessen rechter Flügel roth, der linke silbern.  Helmdecken silbern und roth.  Meißnisch.

Fürstens W. B. 1. Th. S. 162. n. 9. woselbst die Krone fehlt.  Sinapius S. 703.  Petschaft.  Kaiser Carl V. ertheilte s. d. Nürnberg d. 19. Novbr. 1522 dem Geschlecht das Recht sich alsobald nach jedes Taufnamen des Titels: Edler oder Edle von der Planitz zu bedienen, s. Königs Adelshistorie 1. Th. S. 711.  Johann von Planitz war Ao. 968 auf dem Turnier zu Merseburg.«  (Nr. 614, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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