von Pfeil und Klein-Ellguth

(v. Pf.-Burghauß)


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VII, 121

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 217

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 21

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 40, 63, 105


»Pfeil und Klein-Ellguth (Pfeil-Burghauß).  Lutherisch. - Schlesischer Uradel, wahrscheinlich von Dirsko von Dirschdorf (Prerechino) abstammend, dessen Witwe Bogussa und ihre Söhne Andreas und Philipp 1289 urkundlich (Diözesan-Archiv Breslau J. J. 47) ihr Gut Elgut zu deutschem Recht aussetzen.  Die Stammreihe beginnt mit Ritter Dirsiko Sagittario, der 7. März 1310 urkundlich (Schles. Reg. 3118, Staatsarchiv Breslau, Heinrichau W 50) im Gefolge der Herzöge Bernhard und Heinrich von Schlesien erscheint und 7. Juli 1311 urkundlich (Schles. Reg. 3214, a. a. O., Vincens Kloster 117) die Vogtei von Canth erhält.  Dessen Urenkel Heincze erscheint 28. Mai 1403 urkundlich (Staatsarchiv Breslau, Kloster Kamenz) als „Pheil“ und siegelt 4. Juli 1407 urkundlich (a. a. O.) als Heincze von Dirschdorf mit den Bärentatzen im Schilde; 1496 urkundlich (a. a. O.) tritt Hans von Dirschdorf, Pheil genannt, zu Elgot mit gleichem Siegel auf. - Preußischer Graf Berlin 15. Okt. 1786 (für die Brüder Karl Friedrich, Herrn auf Kleutsch, Königl. preuß. Landrat - I. Linie - und Friedrich Ludwig von Pfeil, Herrn auf Dirsdorf - II. Linie). - W. (1786, Schild = Stammwappen): In Silber 2 mit den Klauen auswärts-gekehrte geschrägte natürliche Bärentatzen.  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme mit schwarz-silbernen Decken; auf dem rechten ein mit silbernem Kleemond belegter königlich-gekrönter schwarzer Adler, auf dem mittleren ein geschlossener schwarzer Adlerflug (Stammwappenhelm), auf dem linken ein natürlicher Pfauenwedel, besteckt mit 6 eisernen Pfeilen, deren silberne Flitsche sichtbar sind. Schildhalter: 2 einwärts-sehende sitzende Bären.«  (S. 392, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)


zurück