Herzöge von Oldenburg


Gothaischer Genealogischer Hofkalender

1782-1942

Uebersicht der deutschen Reichsstandschafts- und Territorial-Verhältnisse, 1830

Seite 50

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 28

Europäische Stammtafeln

I, Tafel 88


»Haus Oldenburg.  Lutherisch. - Stammvater: Egilmar Graf von Aldenburg 1088; Herr von Wildeshusen 1143; Unterwerfung der Stedinger 1234; Erbauung des Schlosses Delmenhorst 1247; Ererbung von Jever 1575, bzw. 1818, von Kniphausen 1624; die Grafschaft Oldenburg vererbt an die Nebenlinie Holstein-Dänemark 19. Juni 1667, wird von Dänemark gegen Holstein an Rußland vertauscht 1. Juli 1773, von Rußland an Herzog Christian Augusts Sohn Friedrich August Herzog von Holstein-Gottorp a. d. H. Oldenburg 14. Dez. 1773 abgetreten; Erhebung der Grafschaft Oldenburg zum Herzogtum Wien 29. Dez. 1774, bekanntgegeben 22. März 1777; Erwerbung des Fürstentums Lübeck (Waigrische Stadt Liubice 1066, Bistum 1164, evang. Bistum 1561) 1803; Großherzog von Oldenburg 9. Juni 1815; Erwerbung des Fürstentums Birkenfeld (Pfalzgräfl. Residenz 1584, badisches Fürstentum 1776) 1817; Thronverzicht 11. Nov. 1918. - Die Nachgeborenen führen den Namen Herzog bzw. Herzogin von Oldenburg (Hoheit). - W. (Stammwappen): In Gold 2 rote Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken 5 wie der Schild bezeichnete Fahnen an goldenen Stangen.«  (S. 74, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 179. Jg. 1942)


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