von Oberg +

Stammsitz Oberg, s. Peine


New Wapenbuch 1605

Seite 179, Nr.15

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1131

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 420; 3. Teil, Seite 1226

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1854-1899

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 221

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 20

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 676 (Ahnentafel)


»Oberg.  (Erloschen.)  Evangelisch. - Braunschweig. - Niedersächsischer Uradel; preußischer Graf d. d. Berlin 10. Juli 1803. - Stammreihe im Jahrgang 1875, S. 608.«  (S. 755, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 72. Jg. 1899)

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»Oberg.  (Im Mannesstamme erloschen.)  Evangelisch. - Braunschweig. - Preußischer Graf 10. Juli 1803. - Siehe Handbuch, S. 658.  Zur Vervollständigung der geschichtlichen Übersicht:  Aus diesem uralten niedersächsischen Geschlechte erscheinen zuerst 1189 Johannes de Oberge, dessen Söhne Eilardus und Johannes, sowie Bernhardus de Oberge und dessen Sohn Theodoricus (Origg. Guelf. III, 559).  Von dieser Zeit an nahm die Familie eine hervorragende Stelle unter dem hildesheimischen und braunschweig-lüneburgischen Adel ein und glänzte sowohl durch reichen Besitz als auch durch eine Reihe bedeutender Männer.  Die von Oberg besaßen Lehen von den Welfen, den Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, den Erzbischöfen von Magdeburg, den Bischöfen von Hildesheim, den Grafen von Schaumburg und von Woldenberg.  Sie hatten im XIV. Jahrhundert die Pfandschaften der Schlösser Lutter, Walmoden, Jerxheim, Ambleben, Brunstein, Bardorf und Alvensleben inne, sowie Burglehen zu Hude, Lutter und Woldenberg.  Viele Söhne bekleideten Domherrenstellen und Canonicate zu Hildesheim, Magdeburg, Osnabrück, zu St. Blasii in Braunschweig und zu Einbeck; 1488 war Ritter Bartold von Oberg Marschall des Herzogs Heinrich von Braunschweig, und schon im XIII. Jahrhundert finden wir mehrere Mitglieder des Geschlechts in der einflußreichen Stellung als Vögte zu Hannover, Lüneburg und Schaumburg.«  (S. 608, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 48. Jg. 1875)

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»von Oberg, Uradel.  Die Familie gehört zu dem landsässigen Adel und besitzt die Güter Oberg und Schwicheldt im Hildesheimischen, Drakenburg im Hoyaischen und Stederdorf im Lüneburgischen.  Sie erscheint schon 1190, 1323 und 1491 in Urkunden.  Im Juli 1803 ward Hilmar Ludewig Wilhelm Ernst von Oberg vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preußen in den Grafenstand erhoben.«  (S. 221, Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840)

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»Oberg,  Eines der ältesten und ansehnlichsten adelichen Häuser in Nieder-Sachsen, deren ordentliche Stamm-Reihe D. Behr mit Eilhardo anfänget, welcher sich Anno 1103 in den Ritter-Hausischen Briefschafften als Zeuge unterschrieben.  Von dessen Nachkommen verfiel Johann oder Jan von Oberg, mit dem Churfürsten zu Sachsen in einige Streitigkeiten, welche aber durch Vermittelung Vollraths, Grafens zu Mannsfeld, beygeleget wurden.  Spangenberg rühmet ihn sonsten gar sehr, wegen seiner Friedfertigkeit, und meldet, daß er auch unterschiedene Jrrungen der Grafen von Mannsfeld in Güte beygeleget.  Er hat Anno 1435 dem Bischoff zu Hildesheim und seinen Alliirten den Krieg wider die Stadt Magdeburg treulich widerrathen wollen, und als solches nichts verfangen wollen, ist er, als dessen Obrister, mitgezogen, hat aber doch mitten im Kriege den Frieden zuwege bringen helffen.  Dessen Enckel, Wullbrand, war Dom-Probst zu Osnabrück, und gieng Anno 1523 mit Tode ab.  Zur selbigen Zeit lebte Fritz von Oberg, welcher zweymahl die Festung Peina wider die Hertzoge von Braunschweig aufs äusserste defendiret.  Burckard besaß das Bißthum zu Hildesheim von Anno 1556 bis 1573.  Jobst Aswin diente Anno 1690 dem Hause Braunschweig als Obrister, und hatte einen Bruder, Nahmens Sigismundum Julium, welcher vier Söhne nach sich ließ, die waren 1) Herrmann Otto, 2) Christoph Ludewig, 3) Ernst Willhelm, 4) Hilmar.  Sonsten bekleidete Bodo von Oberg die Charge eines Chur-Braunschweigischen geheimden und Cammer-Raths, er starb An. 1713; und einer von Oberg verlohr Anno 1715 als Schwedischer Capitain, in dem See-Treffen bey Friedrichs-Ort das eine Bein.  Stammbuch der Herren von Oberg in Append. der Steinb. Geneal.  Lucae Schles. Chron. pag. 1905.  Spangenbergs Adelspiegel P. II pag. 108.«  (c. 1525, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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