die von Neidberg +

(v. Neidtberg, v. Neydperg)

Stammsitz Neuberg, n. Asch
(eines Stammes mit denen von Haßlau, denen von Raitenbach und denen von Schönberg +)


New Wapenbuch 1605

Seite 152, Nr. 11

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 721-729; 3. Teil, Seite 114

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 161

Das Königreich Böhmen statistisch-topographisch dargestellt

XV, 365

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

VI, 462

Erbarmanschaft Wettinischer Lande

I, 675 (Schönberg)


»Neidberg (Schild von Roth und Silber der Länge nach getheilt mit einer bis an den oberen Schildesrand reichenden, gebogenen, von Silber und Roth ebenfalls der Länge nach getheilten Spitze.  Auf dem gekrönten Helme eine brennende Korngarbe mit einem roth-silbernen Bunde).  Altes, meissensches, namentlich im Voigtlande im Amte Voigtsberg begütertes Adelsgeschlecht, welches auch Neydberg, Neidtberg, Neudberg und Neidtperg geschrieben wurde.  Dasselbe sass zu Dobeneck, Planschwitz, Stein, Bösenbrunn, Boben-Neukirchen, Eulenstein, Taltitz etc. - Die von Valent. König genannten älteren Sprossen gehören zu dem Stamme Neipperg, doch war die Familie schon im 16. Jahrh. als angesehenes Geschlecht bekannt.  Adam Erdmann v. Neidberg kommt 1720 als sachsen-weissenfelsischer Amtshauptmann vor und nach genealogischen Collectaneen soll der Stamm in des 19. Jahrh. herüber und noch 1810 geblüht haben.  Lackabdrücke des Wappens sind selten, wohl aber finden sich aus neuerer Zeit in mehreren sächsischen Sammlungen Abdrücke mit einem, dem Neidberg’schen ganz ähnlichen Wappen unter dem immer gleichen Namen: v. Rettenbach und das Eine auch mit der Umschrift F. B. v. R. vor.«  (S. 462, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 6. Band, 1865)

»Neidberg, Neidtberg, Neydberg, Neudb., Neidtperg.  Ein sehr altes sächsisch., besonders voigtländisches Geschl.  König, II. Th. fol. 721.  Gauhe, I. 1098.  Zedler, XXIII. 1625.«  (S. 161, Hellbach, Adels-Lexikon, Zweiter Band, 1826)


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