von Mühlen

(von der Mühlen, v. Milin gen. v. Wiedersberg)

Stammsitz Mylau, w. Reichenbach
(eines Stammes mit denen von Geilsdorff und den Wiederspergern von Wiedersperg)


New Wapenbuch 1605

Seite 109, Nr. 2

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 1086

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1915-1941

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 116


»Mühlen.  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit dem Stammhause Mylau bei Reichenbach, der mit Heinrich und Eberhard von Milin 1213 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden, Rep. 39, Nr. 25, und Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band III, S. 78, Dresden 1908) zuerst erscheint; eines Stammes mit den von Milin gen. von Wiedersberg, auch nur von Wiedersberg, und wohl auch mit den von Gailsdorf (Posse a. a. O. und von Reitzenstein, Die Schloßgesessenen von Mylin, Deutsch. Herold, Vierteljahresschrift 1877, S. 362).  Die sichere Stammreihe beginnt mit Jan, * um 1450, + um 1519, Herrn auf Briesen (Brysen) bei Kottbus.  Der Name wechselte zwischen Miela, Myla, Myela, Milaw, Milow, Mihlo, Milyn, Milein, Melen, Milen, Mylen, Müllen, Myhlen, Mielen und Mühlen, auch von der Mühlen. - W.: Ursprünglich 2 Balken (1289; Posse a. a. O.); seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts: Gespalten; rechts in Silber ein aufgerichteter natürlicher Wolf, links in Rot ein goldener Balken.  Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken ein wachsender natürlicher Wolf mit weißem Lamm im Rachen.«  (S. 328, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Mühlen.  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit dem Stammhause Mylau bei Reichenbach, der mit Heinrich und Eberhard von Milin 1213 als Zeugen zuerst urkundlich (Hauptstaatsarchiv Dresden, Rep. 39, Nr. 25, und Posse, Die Siegel der Wettiner Lande, Band III, S. 78, Dresden 1908) erscheint, eines Stammes mit den von Milin gen. von Wiedersberg, auch nur von Wiedersberg, und wohl auch mit den von Gailsdorf (Posse a. a. O. und von Reitzenstein, Die Schloßgesessenen von Mylin, Deutsch. Herold, Vierteljahresschrift 1877, S. 362). - Der Name wechselte zwischen Miela, Myla, Myela, Milaw, Milow, Mihlo, Milyn, Milein, Melen, Milen, Mylen, Müllen, Myhlen, Mielen und Mühlen, auch von der Mühlen. - W.: Ursprünglich zwei Balken (1289; Posse a. a. O.), seit der zweiten Hälfte des XIV. Jahrhunderts gespalten: vorn in Silber ein aufgerichteter, natürlicher Wolf, hinten in Rot ein goldener Balken.  Auf dem Helm mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken ein wachsender, natürlicher Wolf mit weißem Lamm im Rachen.«  (S. 484, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 16. Jg. 1915)


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